23.12.2016 - NEUENSTEIN

Tradition auf dem Eisenberg

Viele Besucher und eindrucksvolle Stimmung bei der Wintersonnenwende

Der Winter hatte zur Wintersonnenwende am 21. Dezember Einzug gehalten. Weißer Raureif auf den Sträuchern und Bäumen verwandelte die Berglandschaft am Eisenberg in einen zauberhafte Weihnachtswinterlandschaft. Mehr als 150 Naturfreunde kamen und brachten Licht in die Dunkelheit am Berg. Beginnend mit einem Fackelspaziergang durch die Winterlandschaft wurde in der Nähe des Berggasthofes das Feuer entzündet. Walter Kurz, der zusammen mit dem Skiclub Neuenstein, der Bergwacht, dem NABU Hersfeld und den Freunden des Eisenbergs alles bis ins letzte Detail geplant hatte, führte durch den Abend. Alles mit Unterstützung der Betreiberin des Berggasthofes, Bärbel Hiltrop. Aber nicht alles lässt sich planen und so kam als Überraschung der Hessische Rundfunk und brachte Scheinwerferlicht mit, was der Veranstaltung eine besondere Note gab. Das Medieninteresse hatte die „ Kräuterfrau Christa Becker“ geweckt.

Christa Becker unterhielt die Besucher, nachdem diese sich am Feuer gewärmt und mit heißer Gulaschsuppe, Glühwein und weiteren Leckereien gestärkt hatten, mit einem interessanten Vortrag über „Feuer und Räuchern“. Dass Rauch für vieles gut ist, wissen die meisten Nordhessen als Kenner der „Roten Wurst“ erklärte Christa Becker unter anderem. Das Räuchern spielte schon lange vor Jesu Geburt eine Rolle: So brachten die Weisen aus Morgenland neben Gold auch Myrrhe und Weihrauch mit, die bedeutendsten Arzneimittel der damaligen Zeit und echte Kostbarkeiten. Christa Becker erklärte die geschichtlichen Hintergründe des Räucherns und zeigte anschaulich viele Beispiele, wie man auch heute, sogar mit heimischen Harzen und getrockneten Pflanzen, wohltuende Düfte und unterschiedliche Stimmungen erzeugen kann.

Peter Freund an der Orgel untermalte den Abend mit stimmungsvollen Liedeinlagen, bevor das Feuer draußen langsam erlosch und die Stille der Nacht und Berges die Menschen wieder ins Tal begleiteten. „Die Vorbereitungen waren arbeitsintensiv, aber es war einfach toll“, resümierte Walter Kurz. Recht hat er und wir danken ihm und allen Helfern und Unterstützern für diesen schönen vorweihnachtlichen Abend. Die Freunde des Eisenbergs wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches 2017.+++

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