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Beim Hessentag ein voller Erfolg: Das Eis der Eisheiligen. - Fotos: Rene Kunze / Marvin Myketin / Felix Weigl

01.07.2026 - POPPENHAUSEN (WAKU)

Von der Eisdiele zur Eismarke

Die Eisheiligen ziehen 2027 in den Ziegelhof und sind dann "Dehei!"

Seit fast zehn Jahren gibt es "Die Eisheiligen". Gestartet als Hobby, hat es Inhaber Michél Günther zu einer eigenen Eismarke entwickelt, inklusive Markenschutz für den Namen. Den Grundstein legte wohl seine Frau, als sie ihm ein zweitägiges Seminar schenkte. Dabei merkte Günther, wie gut Eis schmecken kann, wenn man es richtig macht.

Den Kern der Marke bezeichnet Michél Günther als "Dreiklang". Zum einen ist es das Handwerk, das wirklich selbstgemachte Eis, und keine Fertigmischung, wie sie von vielen Eisdielen genutzt wird. "Jedes Eis hat ein eigenes Rezept, jede Sorte wird einzeln ausbalanciert." Sein nächster Punkt ist die Natürlichkeit. Das Eis enthält keinerlei Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Aromastoffe. Für Günther ist der dritte und letzte Punkt das Thema Nachhaltigkeit. Für ihn ist Regionalität eine Selbstverständlichkeit, etwas, das einfach dazugehört.

Hessentag als Produkttest

Der Hessentag war natürlich auch für "Die Eisheiligen" absolut positiv. An vielen Ständen in der Stadt und den Fuldaauen konnte man teilweise sogar neue Sorten erwerben, um etwas gegen die hohen Temperaturen zu tun. "Die Sorten kamen sehr gut an und werden bald auch im Handel erhältlich sein", berichtet Michél Günther im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

Am Hessentag ein Renner, eine Erfrischung von Die Eisheiligen.



2027 dürfen sich Eis- und Kulinarikfreunde noch auf viel mehr Neues freuen. Die Eisdiele in Hettenhausen wird doch langsam zu klein, daher schaute man sich schon länger nach einer neuen Heimstätte um. Diese wurde nun gefunden. Im neuen Jahr geht es dann im Ziegelhof Poppenhausen weiter, mit vielen neuen Ideen. Der Pachtvertrag ist bereits unterschrieben, im April soll die Eröffnung sein.

2027 geht es für die Eisheiligen hier im Ziegelhof Poppenhausen weiter ...



Inhaber der Eisheiligen Michél Günther.

"Ich war schon immer kulinarisch sehr interessiert, bin sehr gut vernetzt mit Kunden, Landwirten und Erzeugern. Und die Lieferanten sollen sich dann auch präsentieren können und nicht nur im Hintergrund sein." erklärt Günther. Mit einem breiten regionalen Angebot sollen so auch Kulinariktouristen auf ihre Kosten kommen, die sonst eher in Großstädten fündig werden.


Aktuell findet man die Eisdiele der Eisheiligen in Hettenhausen

Aber "Dehei!", wie der neue Treffpunkt der Kulinarik heißen wird, soll noch viel mehr bieten. Es soll ein gemütlicher Berggasthof sein, mit schönster Lage in der Rhön, nicht nur für Touristen, sondern ebenso für Rhöner selbst, die vielleicht einen Kurzurlaub in der Region machen möchten. Auch Workshops sind angedacht, Butter selbst herstellen in alten Fässern oder Obst einwecken, das Günther auch jüngeren Generationen wieder näherbringen möchte.

Sogar als Veranstaltungsort könnte sich das "Dehei!" schnell einen Namen machen. Schon jetzt gibt es erste Anfragen für Hochzeiten und Familienfeiern – die besondere Lage mitten in der Rhön bietet dafür beste Voraussetzungen.

Darüber hinaus soll auf dem Gelände ein Kinderspielplatz entstehen, damit sich auch die jüngsten Gäste austoben können, während Eltern und Großeltern die Aussicht und die regionale Küche genießen. So soll das "Dehei!" zu einem Ort für alle Generationen werden – ein Platz zum Genießen, Lernen, Feiern und Zusammenkommen, mitten im Herzen der Rhön. (fw) +++

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