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Zu retten gab es da nichts mehr...

Eine dicke Rauchsäule stand über der A 4

31.07.06 - Friedewald

Reisebus auf A 4 ausgebrannt - Kindergruppe aus Sachsen unverletzt

Ein Reisebus ist heute am frühen Abend auf der Autobahn A 4 bei Friedewald im Kreis Hersfeld-Rotenburg komplett ausgebrannt. Die 47 Kinder und fünf Betreuer mit Fahrer konnten sich selbst noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ursache ist nach ersten Ermittlungen von Polizei und Feuerwehr ein technischer Defekt an dem Fahrzeug. Der Schaden wurde von der Autobahnpolizei mit mindestens 70.000 Euro angegeben.

Der Reisebus aus dem Landkreis Delitzsch - im Nordwesten von Sachsen - war auf auf der Rückreise von einer Jugendfreizeit auf der A 4 in Richtung Osten unterwegs. Gegen 17:30 Uhr und etwa 100 Meter hinter der Anschlussstelle Friedewald geriet das Fahrzeug in Brand. Die Fahrgäste, 47 Kinder, 3 Betreuer und 2 Fahrer, konnten den Bus rechtzeitig verlassen. Als die ersten Kräfte der sofort alarmierten Feuerwehren aus Bad Hersfeld ( www.feuerwehr-bad-hersfeld.de ) und Obersuhl an der Einsatzstelle eintrafen, brannte der Reisebus bereits in voller Ausdehnung. Auch durch den sofort eingeleiteten Einsatz von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz und Schwerschaumrohren sowie dem Einsatz von Schaumwerfern konnte das vollständige Abbrennen des Reisebuses nicht mehr verhindert werden. Drei Personen sind laut Feuerwehr bei dem Einsatz leicht verletzt und vorsorglich ins Klinikum nach Bad Hersfeld gebracht worden.

Da die restlichen Fahrgäste ebenfalls von der Autobahn transportiert werden mussten, wurden zusätzlich noch die Feuerwehren aus Richelsdorf und Hönebach sowie die Schnelleinsatzgruppen -Betreuung- der Kreisverbände Hersfeld und Rotenburg des Deutschen Roten Kreuzes an die Einsatzstelle nachgefordert. Diese transportierten die Jugendlichen provisorisch in das Feuerwehrgerätehaus nach Obersuhl, wo sie auf einen Ersatzbus warteten. Neben dem Großaufgebot der Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes waren zudem ein Notarzteinsatzfahrzeug, drei Rettungswagen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Kreisbrandinspektor und ein Kreisbrandmeister neben der Autobahnpolizei im Einsatz.

Seit 17:30 Uhr ist die A 4 - derzeit (21:15 Uhr) noch immer - voll gesperrt. Es bildete sich ein bis zu 6 Kilometer langer Stau. Auch die Umleitungsstrecke U 79 - die Landstraße von Friedewald über Hönebach - war völlig überlastet. Wegen des Rückstaus übernahmen an den dortigen Kreuzungen Polizeibeamte die Verkehrsregelung. +++



Totalschaden....




Die Einsatzstelle auf der Autobahn bei Friedewald - Folgende Fotos (10): Karl-Heinz Fischer

Stau ohne scheinbares Ende


Der ausgebrannte Bus...

Das Gepäck der Kinder verbrannte...


Feuerwehrleute aus Bad Hersfeld im Einsatz

Viele Verkehrsteilnehmer konnten nur zuschauen


Die Einsatzstelle mitten im Baustellenbereich..


Die Umleitungsstrecke - hier die Abfahrt Friedewald - war völlig überlastet..

...und der neue Kreisel bestand heut noch vor der offiziellen Freigabe seine Bewährungsprobe...

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