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- Fotos (110): Hendrik Urbin / Christian P. Stadtfeld

10.07.10 - FULDA

Dröhnende Motoren, wie man es von der Formel 1 kennt, Rot soweit das Auge reichte und Quecksilberwerte um 36 Grad Celsius. "Einfach nur geil, Emotionen pur, phänomenal und grandios." So beschrieben viele der rund 160 Ferraristi aus ganz Deutschland das traumhafte Feeling bei einem der größten privaten Ferrari-Treffen Deutschlands in Fulda. Die (überwiegend) "roten Flitzer" machten nunmehr zum 5. Male im Fuldaer Hotel Esperanto einen "Stopp", der ganz im Zeichen der Geschwindigkeit „La Velocita“ steht. Aber nicht nur die Barockstadt mit der Pauluspromenade und dem Hotel mit "Deutschlands größter Ferrari-Garage" standen im Zeichen der italienischen Luxus-Sportwagen-Marke, sondern auch die Rhönstadt Tann (Kreis Fulda).

Dort machten die 83 Fahrzeuge mit geschätzten 40.000 Pferdestärken unter der Haube heute Mittag "Boxenstopp" während der rund 180 Kilometer langen Panoramafahrt durch die Rhön. Und einige hundert Menschen kamen, um die mehreren hunderttausend Euro teuren Luxuskarossen im klassischen rot, aber auch in weiß, gelb und schwarz - den "Mythos aus Maranello" - zu bestaunen und zu fotografieren. Organisiert wird das größte deutsche Privattreffen, das mittlerweile schon zum fünften Mal in Folge in Fulda stattfindet, vom Fuldaer Kongress- und Kulturzentrum Esperanto. Die Gäste kamen aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und der Schweiz nach Osthessen um bei dem "exklusiven und einzigartigen Event" - wie es die meisten beschrieben - dabei zu sein.

Die Panoramafahrt, die jedes Jahr aufs Neue der Höhepunkt des dreitägigen Ferraritreffens ist, führte heute durch die hessische und bayerische Rhön. Nachdem die roten Flitzer heute Morgen aus der "Waideshalle" - sie dient an diesem Wochenende als großer "Tresorraum" für die Edelkarossen mit dem Pferd auf der Motorhaube - mit viel Krach ans Tageslicht gebracht wurden, konnte die große Tour durch das Biosphärenreservat Rhön beginnen.

Rund fünf Stunden dauerte die Rundfahrt von Fulda über Michelsrombach und Hünfeld nach Rasdorf und das Nüsttal bis hin in das historische Städtchen Tann. Von dort aus ging es dann nach einer knapp eineinhalbstündigen Pause weiter über Ehrenberg, Fladungen und Hessens höchsten Berg - die Wasserkuppe - nach Poppenhausen in Richtung Dipperz bis nach Fulda. Und auf der Pauluspromenade kamen dann alle Ferraristi um 15:30 Uhr wieder gesund und voller Begeisterung an. Highlight der Panoramafahrt war die Fahrt über die "Rhönhofstraße" bei Hausen (Oberfranken), die ehemals „längste Bergrennstrecke Deutschlands“ mit rund vier Kilometern Länge.

Martin Gremm, Eventmanger des Kultur- und Kongresszentrums Esperanto, sprach am Samstagabend in einem ersten Fazit im Gespräch mit osthessen-news von einem "fantastischen Tag". Das Wochenende habe wieder einmal bewiesen, dass "der Ferrari-Mythos lebt". Abschließend lobte Gremm die gute Arbeit der Polizeistreifen, die auf vier Motorrädern und einem Streifenwagen die Panoramafahrt begleiteten. Gerhard Hohmann, Einsatzleiter der Polizei, berichtete von einer gelungenen Sache und vielen fröhlichen Menschen, die an den Wegstrecken gestanden und den Ferraristi zugewunken hätten.

Krönender Abschluss soll dann eine "Esperanto-Abendgala" sein, eine Nacht voller kulinarischer Überraschungen mit der Kochkunst á la Esperanto. Und eines scheint auch klar zu sein: so zufrieden und glücklich, wie die Ferraristi sich in Fulda und der Rhön gefühlt haben - kommen sie bestimmt auch 2011 wieder. (Christian P. Stadtfeld)

Nachfolgend 110 Bilder vom heutigen Tage vom Start aus der "Ferrari-Halle" des Hotels Esperanto, von unterwegs, dem "Boxenstopp" in Tann/Rhön, über die Wasserkuppe und der Präsentation auf der Fuldaer Pauluspromenade - und ein wunderschönes VIDEO ist inzwischen auch "online". +++



Deutschlands größte Ferrari-Garage ....


...die vollgestellte Esperantohalle...

...vor der morgendlichen Ausfahrt





































































Das Videoteam von "osthessen-news" at work...


Startbereite Biker-Polizisten ...



















...vorbei und über die Wasserkuppe...


Hessens höchster Berg und "Berg der Flieger"...

...aber dafür war kaum Zeit...

























Organisator Martin Gremm ("Esperanto")
















Nette Mädels und flotte Flitzer ....

..das richtige Ambiente für künftige Covergirls...


..gesponsert von einem Möbelhaus...

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