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- Fotos (28): Hendrik Urbin / Christian P. Stadtfeld

20.07.10 - FULDA

Feuer bei Ernte auf Stoppelfeld - schwerer Einsatz - 54 BILDER

Unmittelbar neben der B 458 ("Dipperzer Straße") am Stadtrand von Fulda in Richtung Dipperz ist am heutigen Dienstagnachmittag gegen 16:30 Uhr eine Ballenpresse auf einem Stoppelfeld in Brand geraten. Vermutlich wegen eines technischen Defekts oder Überhitzung - so die Polizei - sei die Maschine in Brand geraten und abgebrannt. Die Flammen griffen auch auf das Kornfeld über. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Künzell, Petersberg, Dipperz und Fulda waren vor Ort um den großflächigen Brand auf dem etwa 300 mal 500 Meter großen Areal zu löschen. Durch die starke Rauchentwicklung, die auch auf die nahegelegene Autobahn 7 in Richtung Abfahrt Fulda-Mitte zog, war der Brand schwer unter Kontrolle zu bekommen, so die Feuerwehrkräfte vor Ort. Die riesige Rauchwolke über der Einsatzstelle und war sogar vom Stadtgebiet zu sehen. (cps)

Zuerst waren die Feuerwehr Petersberg alarmiert, da die Meldung einer brennenden Strohballenpresse im Bereich GLOBUS-Baumarkt gemeldet wurde => Einsatzgebiet Petersberg. Bereits auf der Anfahrt der Feuerwehr wurde durch die Leitstelle die Einsatzstelle konkretisiert und es hieß im Bereich Lanneshof / Fa. Dröder. Daraufhin wurde zusätzlich die Feuerwehr Künzell alarmiert, da sich die Einsatzstelle auf Gemeindegebiet Künzell befindet.

Die Feuerwehr Petersberg fuhr dennoch zur Einsatzstelle durch. Bereits auf der Anfahrt war festzustellen, daß es sich um einen grösseren Flächenbrand auf dem Stoppelfeld - zusätzlich zur brennenden Grossballenpresse - handelte. Daraufhin wurde sofort eine weitere Alarmierung von Tanklöschfahrzeugen veranlasst - etwa das Großtanklöschfahrzeug aus Fulda , Tanklöschfahrzeug Fulda-Nord sowie Feuerwehr Dipperz mit Tanklöschfahrzeug und Löschfahrzeug.

Im ersten Angriff konzentrierten sich die Wehren darauf, die direkt an einem Waldstück abgestellte Grossballenpresse abzulöschen, um ein Übergreifen auf das Waldstück zu verhindern. Die Feuerwehr Künzell machte ein Übergreifen auf ein angrenzendes, noch nicht abgeerntetes, Getreidefeld unmöglich, weil sonst das Feuer leicht auf die angrenzende Autobahn und die Böschung übergegriffen hätte. Gleichzeitig veranlasste die Polizei eine Warnmeldung über Rundfunk wegen der Rauchschwaden auf der Autobahn.

Die nächsten Einsatzkräfte befassten sich dann mit dem Feuersaum auf dem Stoppelfeld, der eine Saumlänge von ca. 200 Meter erreichte. Die Gefahr des Übergreifens vom Stoppelfeld zu angrenzenden Feldern war recht gering , da sich das Feuer in Windrichtung zur Autobahn und dem angrenzenden Feld und Waldstück auszubreiten drohte.

Im weiteren Verlauf mussten die Tanklöschfahrzeuge mehrmals Wasser im Gewerbegebiet Petersberg auftanken. Schwierig gestaltete sich die Löschwasserversorgung direkt vor Ort durch einige Hydranten, da diese teilweise zu wenig Leistung brachten oder einfach sozusagen "untergeackert" waren und zum Teil erst unter mehren Zentimetern Erde und Dreck gefunden wurden und ausgegraben werden mussten. Nach Angaben des Petersberger Gemeindebrandinspektors Dirk Aschenbrücker war dies sehr zeitintensiv und daher die Entscheidung, Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr einzusetzen. Die Einsatzleitung hatte der Gemeindebrandinspektor Michael Hilger aus Künzell, die anwesenden Gemeindebrandinspektoren aus Dipperz und Petersberg fungierten als Abschnittsleiter.

Lobenswert und auch einmal an dieser Stelle besonders zu erwähnen sei, daß ein an der Einsatzstelle vorbeikommender Geschäftsmann aus Petersberg sich anbot über den Getränkegrosshandel Heurich im Gewerbegebiet Petersberg kostenfrei Mineralwasser für die Einsatzkräfte vor Ort vorbeibringen zu lassen. Dementsprechend traf ein LKW des Getränkelieferanten an der Einsatzstelle ein. Stellvertretend für alle Einsatzkräfte dankte Aschenbrücker der Firma "Heurich-Event-Service"

Abschliessend merkte Aschenbrücker kritisch an, dass erst nach der Aufforderung durch die anwesende Polizei der Eigentümer begann, mit landwirtschaftlichem Gerät einen Schutzstreifen um die abgebrannte Fläche zu pflügen, damit eine weitere Ausbreitung des Brandes auf die weitere Fläche weiterhin unterbunden wird. Über die Schadenshöhe und die Ursache für den Brandausbruch gibt es noch keine Informationen. (ma) . +++




























- Fotos (26): Vincenzo Contini

























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