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SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel sprach über soziale Gerechtigkeit. - Fotos: Anne Baumann

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende MdL Sabine Waschke.

23.02.13 - FULDA

"G8 abschaffen, Solidarität stärken" - SCHÄFER-GÜMBEL auf SPD-Empfang

„Demokratie ist nicht nur eine Staatsform, sondern eine Lebenseinstellung." Dieser Satz stammt von dem ehemaligen hessischen Ministerpräsident Georg August Zinn. Mit diesem Gedanken möchte der hessische SPD-Landesvorsitzende und Landtags-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel ("TSG") das Jahr 2013 beschreiten, so sein Credo am heutigen Samstagnachmittag. Er war als Gastredner zum Neujahrsempfang der Fuldaer SPD ins  Bürgerhaus von Fulda-Johannesberg geladen. Sein Thema: gerechte Bildungschancen, Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

„Viele Schüler steigen in Hessen ab und das können wir als Sozialdemokraten nicht dulden", forderte er von den rund 100 zuhörenden Parteimitgliedern. Der Einzelne müsse umfassend gefördert werden, dann hätte sich auch die Frage nach dem Sitzenbleiben erübrigt. „Kinder sollen das nicht erleben, aber das schaffe ich nicht, indem ich das Sitzenbleiben einfach abschaffe", so "TSG" im Zusammenhang der aktuellen Debatte über die Versetzung von Schülern. Kinder brauchten individuelle Förderung und auch Zeit, so dass auch das G8-System keinerlei Sinn mache. „Wir wollen die Rückkehr zur sechsjährigen Mittelstufe.", forderte der SPD-Spitzenkandidat. Nur dann könnten die Kinder auch das soziale Leben erlernen, weil sie mehr Freizeit hätten, sich so in Vereinen und Gruppen engagierten und mit Menschen umgehen lernen würden.

Die Frage nach Solidarität und sozialer Verantwortung sei für die SPD immer sehr wichtig. In Deutschland müsse es mehr Zeit für Humanität und den „Dienst am Menschen" geben und weniger für Betriebswirtschaft und bürokratische Schranken vergeuden. „So hat der Satz von Georg August Zinn noch heute Bedeutung: es geht darum, dass tägliche Miteinander zu stärken und damit auch das Land erfolgreicher zu machen", so Schäfer-Gümbel. Und auch was den Arbeitsmarkt betreffe, so gelte: „Mag sein, dass die jungen Leute schneller sind, aber die Alten kennen die Abkürzung", witzelte der Politiker und bekam anerkennenden Applaus von den Parteikollegen. In diesem Sinne sei es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, anzuregen und zu unterstützen.

Wenn Hessen seine soziale Verantwortung stärke, dann würde es vorwärts gehen, so Schäfer-Gümbel abschließend. Mit diesem Appell und der damit verbundenen Hoffnung verabschiedete er sich vom Rednerpult und nahm noch einige lokale Leckereien von der SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Sabine Waschke entgegen. (ba) +++



"Guter Mann" war von Zuschauern nach der Rede zuhören - sie sind von ihrem Parteioberhaupt im Land begeistert.




Zum Abschluss gab es noch ein kleines Geschenk...

...mit regionalen Leckereien.

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