FULDA

13.11.13 - Auf der einen Seite stapeln sich Säcke voller Handtücher, Bettwäsche und Kleidung. Auf der anderen Seite legen drei Frauen die gebrachten Sachen ordentlich gefaltet in große Pappkisten. Der Berg mit den Säcken wächst und wächst, die Frauenhände kommen kaum nach. Mindestens 10.000 Menschenleben soll Taifun Haiyan gekostet haben, Hunderttausende haben nichts mehr, kein Wasser, kein Essen, kein Dach über dem Kopf. Der Wind oder das Wasser haben es zerstört oder mitgenommen. Die Menschen auf den Philippinen kämpfen zwischen den Trümmern ihrer Existenz ums Überleben. Der Verein „Kinderhilfe – grenzenlos" sammelt noch den ganzen heutigen Mittwoch im Fuldaer Ortsteil Trätzhof Spenden, die schon am Donnerstag Richtung Manila verschifft werden sollen. Ab Manila geht es weiter nach Tacloban und schließlich ins District Hospital Pintuyan.

Um den ehrenamtlichen Helfern und dem Verein die Arbeit zu erleichtern bzw. keinen gutgemeinten „Fehler" zu machen, sollten Spender einige Dinge beachten. Da es in dieser Notsituation darum geht, möglichst viele Menschen mit den notwendigsten Dingen zu versorgen, sollten die gespendeten Sachen mit Bedacht ausgewählt werden. Sperriges wie zum Beispiel übergroße Kuscheltiere sind zwar lieb gemeint, würden aber im Frachtcontainer überlebenswichtigen Hilfsgütern Platz wegnehmen.


Die wichtigsten Dinge:

- Sommer- bzw. Übergangskleidung (Kinder und kleine Erwachsenengrößen)
- Decken
- Bettwäsche
- Handtücher
- Kerzen
- Streichhölzer
- Dynamotaschenlampen
- Seife
- Zahnbürsten/ Zahncreme
- Kleine Töpfe, Löffel
- Lebensmittel: bitte nur Reis und Gemüse-Instantbrühe

- Medikamente:
- Fieber- und Schmerzmittel (bitte weder angebrochene noch abgelaufene, besonders für Kinder)
- Jod
- Antibiotika
- Verbandsmittel
- Desinfektionsmittel

Abgegeben werden können Sach- und Geldspenden für den eiligen Transport noch bis zum heutigen Mittwochnachmittag 17 Uhr im Gemeindehaus Trätzhof in der Trätzhofstraße (hinter der evangelischen Kirche). Die Spenden müssen nicht versandfertig eingepackt sein – die Ehrenamtlichen vor Ort sortieren und verpacken die Spenden für den Container. Wer gerne etwas für die Taifun-Opfer tun möchte, aber nichts spenden kann, kann dennoch helfen: Hände zum Sortieren und Einpacken werden dringend gebraucht.

Mehr Infos über den Verein und seine Arbeit sowie die Bankverbindung des Spendenkontos finden Sie auf der Internetseite des Vereins.+++


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