Ausstellung zum Hessentag

Konrad Zuse - der Computer - sein Lebenswerk

Foto: Stadt Bad Hersfeld -

12.06.2019 - Konrad Zuse (1910-1995) wird heute fast einhellig auf der ganzen Welt als Schöpfer des ersten frei programmierbaren Rechners in binärer Schalttechnik und Gleitpunktrechnung, der wirklich funktionierte, anerkannt. Kurzum, er baute den ersten funktionsfähigen Digitalrechner Z3. Heute bezeichnen wir solche Maschinen als Computer. Die Maschine Z3 wurde am 12. Mai 1941 in Berlin in allen Komponenten funktionsfähig vorgeführt. Auf die Frage warum er so darauf erpicht war eine Maschine zur Datenverarbeitung zu entwickeln, pflegte er humorvoll zu sagen: Ich war zu faul zum Rechnen.



Professor F.L. Bauer (München) schreibt über Konrad Zuse:

Schöpfer der ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitpunktrechnung arbeitenden Rechenanlage. Sie (die Rechenanlage Z3) war 1941 betriebsfähig. So oder so ähnlich wird man einmal schreiben müssen, wenn Konrad Zuses Büste in der Walhalla neben denen von Gregor Mendels und Wilhelm Conrad Roentgens - um nur zwei zu nennen, denen zuletzt diese Ehre zuteilwurde - aufgestellt wird.

In der Ausstellung erfahren Sie auf zwölf großformatigen Tafeln Zuses Werdegang. Vielen ist vielleicht bis heute unbekannt dass er auch ein begnadeter Künstler und Maler war. Die Ausstellung über den deutschen Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer Konrad Ernst Otto Zuse können Interessierte in den Räumen der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Dudenstrasse 15, Bad Hersfeld zu den allgemeinen Öffnungszeiten während des Hessentages und zu den Festspielen besuchen. Außerdem sind in der Ausstellung eine Original Zuse Z 25 Rechenanlage mit Beschreibung und einigen Objekten zu sehen. (pm/Stadt Bad Hersfeld) +++