Sperrungen und Shuttleservice

Innenstadt ab Dienstagabend dicht - Mit dem Bus zum Hessentag

04.06.2019 - Der Hessentag naht in großen Schritten. Am Freitag wird das Landesfest in Bad Hersfeld offiziell eröffnet. Erste Straßen werden ab Dienstag, 18 Uhr, gesperrt, und die Zonen sind dann nur noch mit den entsprechenden Zufahrtsgenehmigungen befahrbar. Was genau jetzt beachtet werden muss und was sich in den nächsten Tagen alles ändert, hat im OSTHESSEN-NEWS-Gespräch der Erste Stadtrat Gunter Grimm verraten.



Foto: Stadt Bad Hersfeld

Fotos: Tobias Stübing / Stefanie Harth

"Ab Dienstag, 18 Uhr, werden große Teile des Stadtrings gesperrt sein. In die Sperrzone, also den innerstädtischen Bereich, kann man dann nur einfahren, wenn man eine Zufahrtsgenehmigung hat", so der Erste Stadtrat Gunter Grimm. Für Hessentags-Besucher empfielt es sich daher, mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Bad Hersfeld zu fahren. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Minuten zu den Highlights auf dem Hessentag. "Alle Hauptplätze sind fußläufig innerhalb von zehn- bis 15-Minuten zu erreichen."

Wer doch mit dem eigenen Auto anreist, hat in Bad Hersfeld verschiedene Möglichkeiten, sein Auto abzustellen. "Insgesamt stehen über 9.000 Parkplätze zur Verfügung - verteilt auf Wehneberg, Eichhof und mehreren anderen Parkplätzen. Rund um Bad Hersfeld sind riesige Parkmöglichkeiten geschaffen worden", berichtet Grimm. Ein Parkticket für einen solchen Parkplatz kostet neun Euro. Mit inbegriffen ist der Shuttletransport mit dem Bus für alle Mitfahrer des Autos, sowohl für den Hin- als auch den Rückweg.

Kerstin Kleine, die Hessentags-Sprecherin, sagte im Gespräch mit O|N, dass vom Eichhof her ein Fahrrad-Shuttlesystem kostenlos eingerichtet werde, womit man bis zur Stadthalle fahren kann. Rund 100 Fahrräder stehen zur Verfügung. Von den Parkplätzen aus fahren Busse direkt in die Innenstadt. Zentraler Punkt ist dafür dann die Hainstraße. 

Die Stadtbusse haben etwas geänderte Fahrtwege. So kann beispielsweise der Bad Hersfelder Bahnhof von den Linien  nicht angefahren werden. Gunter Grimm hofft auf Toleranz sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Gästen, die die Festspielstadt besuchen. Denn voll werden die Straßen garantiert... (Tobias Stübing) +++