FULDA - 22.05.2020

Flurgönder an Christi Himmelfahrt: "Die Tradition darf nicht verloren gehen"

Die Wallfahrtszeit steht kurz bevor und dazu darf ein guter Flurgönder natürlich nicht fehlen. Das Fuldaer Traditionsgericht ist fester kulinarischer Bestandteil an Christi Himmelfahrt und Fronleichnam. Auch Koch und Inhaber des Gasthofs "Drei Linden" in Fulda-Neuenberg, Anton Henning bereitet das Gericht seit vielen Jahren für seine Gäste zu.Der Flurgönder hat eigentlich einen sehr praktischen Ursprung. Im Normalfall hatten die Hausfrauen früher Zeit, das Mittagessen für die Familie vorzubereiten und konnten stets alles pünktlich servieren. An den Wallfahrtstagen aber wollten auch sie mit durch die Felder und Fluren ziehen. Aus diesem Grund musste ein Gericht her, welches sich sozusagen von selbst kocht. Man nahm einen geräucherten, aber nicht gekochten Schwartemagen, den sogenannten Gönder, und legte ihn während der Wallfahrt ins siedende Wasser, so konnte er für einige Stunden ziehen. Anschließend fehlten nur noch wenige Schritte bis zum leckeren Mittagessen. In einer so katholisch geprägten Region wie Osthessen ist der Flurgönder während der Wallfahrtszeit von vielen Speisekarten nicht mehr wegzudenken. Auch Anton Henning weiß, wie populär das Gericht bei den Fuldaern ist: "Das ist schon ein sehr beliebtes Essen, was es halt auch wirklich nur ein bis zweimal im Jahr gibt. Dann essen die Leute das wirklich gerne. Egal, ob in Gaststätten oder zu ...

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