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RASDORF Förderung

Gedenkstätte Point Alpha wird weiter gefördert: Raymond WALK stellte mündliche Anfrage

30.01.15 - In der gestrigen Fragestunde des Thüringer Landtags erkundigte sich der Landtagsabgeordnete Raymond Walk, ob die Gedenkstätte Point Alpha durch die Landesregierung weiter gefördert wird. Grund dafür war die Aufzählung künftig zu fördernder Grenzgedenkstätten in der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten am 12. Dezember 2014. Dort hatte Bodo Ramelow ausdrücklich die Grenzmuseen Mödlareuth, Schifflersgrund und Teistungen genannt, nicht aber die Gedenkstätte Point Alpha. Die Nachfrage ergab, dass die Förderung der Grenzgedenkstätten der Landesregierung ein besonderes Anliegen sei und dies ausdrücklich auch die Gedenkstätte Point Alpha mit einschließe, so Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Thüringer Staatskanzlei.

„Ich freue mich, dass die Nichtnennung von Point Alpha offenbar nur ein Versehen des Ministerpräsidenten war. Die Landesregierung muss nun zeigen, dass sie die versprochene Erinnerung an die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung und die Aufarbeitung der SED-Diktatur auch ernst meint“, betont Raymond Walk, der auch Vorsitzender des Fördervereins Point Alpha e. V. ist. Eine weitere Frage thematisierte die Herkunft von Schulklassen, die Point Alpha besuchen. Dazu erhebt die Landesregierung zwar keine eigenen Daten, greift aber auf den Tätigkeitsbericht der Point Alpha-Stiftung zurück. Dort werden Schülergruppen allerdings nur nach der Herkunft aus den „alten“ und „neuen“ Bundesländern erfasst, eine direkte Zuordnung zu einzelnen Bundesländern erfolge nicht, so Prof. Hoff. Aus dem Bericht geht hervor, dass in den vergangenen Jahren stets mehr Schüler aus den „alten“ Ländern Point Alpha besuchten.

Dazu bemerkt Raymond Walk: „Die Point Alpha Stiftung differenziert viel genauer die Herkunft der Schüler, als dies offensichtlich der Landesregierung bekannt ist. Hier sollte sich die Regierung künftig genauer informieren. Nur so wird erkennbar, wo noch Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich ist.“ Ein besonderer Fokus müsse hier auf die Steigerung der Besucherzahlen aus den neuen Bundesländern gelegt werden, so der Abgeordnete weiter. +++


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