Ein Azubi der RhönEnergie Fulda zeigt den Besuchern, wie man eine SPS-Anlage steuert. -

FULDA "Berufswahl aktiv"

Geschwister-Scholl-Schule besucht Ausbildungswerkstatt

23.06.15 - Im Rahmen der Initiative „Berufswahl aktiv“ konnten sich Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in der vergangenen Woche einen Eindruck verschaffen, wie die Ausbildungsberufe Elektroniker für Betriebstechnik, Anlagenmechaniker Rohrsystemtechnik sowie Fachangestellter für Bäderbetriebe bei der RhönEnergie Fulda aussehen. Nach einer kurzen Einführung wurden die Siebtklässler – aufgeteilt in Kleingruppen – von den Auszubildenden des Versorgers in praktischen Aufgaben in der Lehrwerkstatt angeleitet.

Erst genau zuschauen, dann selbst ausprobieren: ...

Die „Ausbildung zum Ausprobieren“ hatten die Azubis der RhönEnergie-Gruppe vorbereitet. Wolfgang Schütz, stellvertretender Ausbildungsleiter: „Unsere Azubis haben das wirklich prima gemacht – nicht nur, dass sie die Arbeitsstationen eigenständig aufgebaut haben, sondern sie erklären unseren Besuchern auch ausführlich, wie alles funktioniert, welche praktischen Arbeiten sie ausführen können und wie sie im Arbeitsalltag genutzt werden. Das ist uns wichtig: Die jungen Leute sollen lernen, zu kommunizieren und sich richtig auszudrücken. Das ist heutzutage neben dem fachlichen Know-how im Berufsleben eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreich zu sein.“

Jedes der vier Ausbildungsjahre zum Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik wurde in einem separaten Teil der Werkstatt „abgebildet“. Bevor die Tagespraktikanten sich an kleinen praktischen Aufgaben messen konnten, erläuterte Wolfgang Schütz kurz, welche Schwerpunkte den Azubis in dem jeweiligen Ausbildungsjahr vermittelt werden. So geht es im ersten Jahr beispielsweise darum, Ösen zu biegen und Metalle zu bearbeiten – bohren, feilen und sägen. Auch den Umgang mit den erforderlichen Werkzeugen müssen die Berufseinsteiger lernen.

Im nachfolgenden Raum, der für das zweite Ausbildungsjahr stand, spielten LED-Technik, komplexere Schaltungen und Lichtschranken eine große Rolle. Interessiert kam dazu von einem Schüler gleich die Frage, wie denn die Stadtampeln geschaltet seien. Anna Manuelli, Arbeitscoach an der Geschwister-Scholl-Schule und Begleitperson an diesem Tag, zeigte sich begeistert, wie die RhönEnergie den Schnuppertag zu „Berufswahl aktiv“ gestaltet hat: „Wir finden klasse, wie das hier alles organisiert und durchdacht ist. Am Ende der Veranstaltung bleibt bei den Schülern hängen: RhönEnergie – die sind cool, hier eine Ausbildung zu machen wäre super.“

Die wesentlichen Ausbildungsinhalte des dritten und vierten Lehrjahres waren in einem Raum zusammengefasst. Hier führten die Azubis der RhönEnergie den Tagespraktikanten der Geschwister-Scholl-Schule vor, wie man eine SPS-Anlage (SPS = Speicherprogrammierbare Steuerung) programmiert, was es mit der Diodentechnik auf sich hat und wie man sich beim Löten geschickt anstellt.

Wie thermoplastischer Kunststoff geschweißt wird, konnten die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule ebenfalls selbst ausprobieren. Diese Tätigkeit wird im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker Rohrsystemtechnik erlernt. Darüber hinaus erläuterte ein Azubi der RhönEnergie-Gruppe anhand des eigens in der Werkstatt aufgestellten Freileitungsmastes, was bei einem Blitzeinschlag passieren kann und welche Maßnahmen zur Reparatur des Schadens erforderlich sind.

Um den Besuchern, die sich über „Berufswahl aktiv“ für den Schnuppertag bei der RhönEnergie Fulda eingetragen hatten, zu zeigen, was der Ausbildungsberuf eines Fachangestellten für Bäderbetriebe beinhaltet, hatte die Bäder Betriebs GmbH extra für diesen Tag ein Schwimmbad-Modell mit in die Daimler-Benz-Straße gebracht. Zwei Ausbilder des Tochterunternehmens der RhönEnergie Fulda zeigten auf, wie vielseitig dieser Beruf ist. An dem Modell demonstrierten sie beispielsweise, was mit dem am Beckenrand überlaufenden Wasser passiert. Im Gegensatz zu früher, als diese großen Wassermengen einfach wegflossen, wird das Wasser heutzutage in einem Kreislaufsystem gereinigt und aufbereitet, sodass es wieder für das Becken genutzt werden kann.

Gemeinsam mit ihrem Lehrer Dirk Wirsing ließen die Schüler die Veranstaltung am Ende des Tages noch einmal Revue passieren – das Fazit: Die RhönEnergie-Azubis hätten sich besonders viel Mühe gegeben, und toll fanden die Schüler außerdem, dass es mehrere Stationen gab, an denen man auch selbst praktisch arbeiten durfte.+++


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