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FULDA Positive Stimmung unter 75 Helfern

176 Flüchtlinge sind da - Bürger halten Welcome-Schilder in die Höhe - Viel Herzlichkeit

25.08.15 - Gegen 16:15 Uhr kam der erste Bus aus Gießen mit rund 60 Menschen an. Ein Dutzend Bürger begrüßten sie mit "Willkommens-Schildern". Und es dauerte fast noch einmal drei Stunden, bevor um 19.07 Uhr ein Doppelstock-Bus und gegen 20:20 Uhr ein dritter Bus auf das Gelände des Zeltcamps einbog. Damit sind am Montag genau 176 Personen in Fulda angekommen. Auch die heimische Politik, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dag Wehner (beide CDU), den Stadt-Fraktionsvorsitzenden von CDU (Gerhard Stollberg), SPD (Bernhard Lindner),  Bündnis90/Die Grünen (Ernst Sporer) und CWE (Gerhard Becker) sowie die Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) und Birgit Kömpel (SPD) empfingen sie. "Ich bin überwältigt vom Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfern. Innerhalb kurzer Zeit haben sie hier alles eingerichtet. ES ist selbstverständlich, dass wir als Stadt dem Land helfen", sagte Wingenfeld gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Im Gepäck hatten die Stadtoberhäupter kleine Willkommensaufmerksamkeiten. 

Gegen 15:15 Uhr erreichte die ON-Redaktion die Nachricht, dass die ersten zwei Busse auf dem Weg in die Barockstadt sind. Rund um die Zeltstadt haben sich mehr als 75 Helfer verschiedener Hilfsorganisationen versammlt, um die Flüchtlinge in Empfang zu nehmen. Auch wollen sie bei der Verteilung und Erstversorgung der Asylsuchenden helfen. Für die kulinarische Erstversorgung liefert das Antoniusheim Essen für die Ankommenden. Auf dem Gelände vor dem Polizeipräsidium Osthessen in Fulda war alles vorbereitet. Die Zelte und Betten standen, sanitäre Einrichtungen sind bereit, Sicherheitsdienst und Stabsstelle.

Fotos: Hendrik Urbin

Am vergangenen Wochenende sind in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen laut einer Sprecherin des RP rund 340 Flüchtlinge angekommen. Gemessen an anderen Wochenenden ging die Zahl der Neuankömmlinge damit etwas zurück. Zudem waren unter ihnen wesentlich mehr Syrer, das Verhältnis hat sich verändert. Sie alle werden einem bundesweiten System zugeordnet. Danach wird entschieden, wie viele der Flüchtlinge in Hessen bleiben. All die, die Hessen zugeteilt werden, kommen nach Fulda. 

Erfahrungsgemäß bleiben in etwa die Hälfte derer, die ankommen in Hessen. Die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS ergänzt diese Meldung, sobald weitere Informationen vorliegen. (Sabrina Ilona Teufel  / Hans-Hubertus Braune / Julius Böhm) +++

Das aktuellste Bild von 20:30 ... Handyfoto privat

Fotos: Hendrik Urbin

Handybild: Julius Böhm

Handybilder: Hendrik Urbin, Hans-Hubertus Braune

Fotos: Hendrik Urbin


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