Der Ex-CDUler Hohmann ist die Nummer 1 der AfD im Kreis Fulda ... -

FULDA Nominierungsparteitag

Volles Haus im Felsenkeller: Martin HOHMANN ist AfD-Spitzenkandidat

25.11.15 - Am Dienstagabend fanden sich rund 80 Mitglieder der „Alternative für Deutschland (AfD)“ und interessierte Bürger zum Nominierungsparteitag im Felsenkeller in Fulda ein. Im vollbesetzten Saal der Gaststätte wurde die Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 06. März bekannt geben. Spitzenkandidat ist, wie bereits zu erwarten war, der frühere CDU-Bundesabgeordnete Martin Hohmann. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Bernhard Holzwarth, Dr. Wolfgang Strecker, Dieter Saager, Dietmar Vey, Jens Mierdel, Marco Haber, Gerd Mülder, Klaus Peege, Dieter Hümmer, Horst Lucht, Dr. Uwe Bartenstein, Ingo Schoder, Hermann Krauß und Adam-Friedel Sandrock.

„Alle anderen Parteien sind Einheitsparteien“, sagte Hermann Krauß im vollbesetzten Saal des Felsenkellers. „CDU, SPD,…im Endeffekt machen alle das Gleiche. Die AfD möchte endlich neue Impulse setzen, wir sind die Partei des gesunden Menschenverstandes“. Den Bürgern Mut machen, dass auch sie die Wahrheit sagen dürften, sei eine Leitlinie der Partei und gemeinsam mit der Bevölkerung arbeiten, ein erklärtes Ziel. Um zur Kommunalwahl im März zugelassen zu werden, bräuchte die AfD noch weitere Unterstützer. „Stellen Sie sich vor wie schade es wäre, wenn Sie am Wahltag ihr Kreuz nicht da machen könnten, wo Sie eigentlich wollen“, so Krauß. Wichtig war es dem AfD Mitglied zu betonen, dass die Partei nicht fremdenfeindlich sei.


„Unsere christliche Grundeinstellung gebietet es uns denen zu helfen, die wirklich Hilfe benötigen. Diejenigen allerdings, die nur kämen um den Sozialstaat zu belasten, müssten konsequent abgewiesen werden. Die Unterbringung von Flüchtlingen in Zeltstädten oder Turnhallen sei menschenunwürdig, so Krauß. „Besser wäre es, wenn Gemeinden freie Wohnungskapazitäten einer zentralen Stelle melden würden. Diese könnte dann die Menschen gezielt unterbringen“.


Der frühere CDU Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann kritisierte offen die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die CDU negativ verändert hätte. „Landrat Fritz Kramer sagte einst zu mir, dass Merkel fähige Politiker wie Roland Koch oder Friedrich Merz einfach kalt gestellt hat, weil deren Ansichten ihr nicht passten“. Generell sei es in der heutigen Zeit nicht einfach, zu seiner Meinung zu stehen, so Hohmann. „Zu mir kamen Leute die sagten, sie würden gerne Mitglied der AfD werden, sich aber nicht trauten, weil sie Probleme mit dem Arbeitgeber befürchteten“. Dies sei keine Demokratie mehr, so Hohmann. „Wo kommen wir denn hin, wenn man nicht mehr offen zu seinen Werten stehen darf? Wo bleibt da die Meinungsfreiheit?“ Menschen die auch unbequeme Themen ansprechen würden, würden als schamlos und unanständig verurteilt werden. „Es darf in Deutschland keinen Maulkorb geben. Meinungen können falsch sein. Aber dann muss man in den Dialog gehen und darüber reden“. Nur dies, so Hohmann, sei ein Garant für Demokratie. (mr) +++


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