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Der erstmals vergebene Titel „Champion Zweinutzungsrassen 2016“ ging an die Fleckviehkuh „Blüte“ von Christian Zimmermann (Beerfelden) -

ALSFELD Über 200 Schautiere präsentiert

„Hessens Zukunft“ zum ersten Mal mit zwei „Hessen-Champions“

08.02.16 - Bei der 25. Jubiläumsschau von „Hessens Zukunft“ wurden am Samstagmorgen in der Alsfelder Hessenhalle zum ersten Mal zwei „Hessen-Champion“ gekürt. So zum einem den traditionellen „Champion Milchrassen“ und neu gab es den Titel „Champion Zweinutzungsrassen“. Bei den Milchrassen setzte sich die Tradition fort, dass die Rasse Deutsche Holsteins Schwarzbunt den Hessen-Champion. Lediglich 2012 hatte es mit der Wahl der damals knapp vierjährigen „Kendra“ der Rasse Jersey zum „Hessen-Champion“ eine Sensation gegeben. Diesmal ging der Titel an „BT PaTricia“ von Wilfried und Eckhard Hauck (Schiffelbach). Für den „Champion-Milchrassen 2016“ gab es neben der Schärpe noch einen Geldpreis von je 500 Euro der VR Bank Hessenland und der Tierärztlichen Praxis Dr. Czipri. Die Schärpe „Champion Zweinutzungsrassen 2016“ ging an die Fleckviehkuh „Blüte“ von Christian Zimmermann (Beerfelden). Neben der Schärpe gab es 500 Euro von der VR Bank Hessenland und eine Kuhglocke des Fleckviehzuchtverbands Inn- und Hausruckviertel.

Strahlende Gesichter gab es bei der ...

Gruppe Braunvieh

Karsten Schmal, Präsident des Hessischen Bauernverbandes, zeigte sich in seinem Grußwort vor der großen Siegerehrung begeistert von der Qualität der aufgetriebenen Tiere und sagte Dank für diese züchterische Leistungen. Trotz der derzeitigen Schwierigkeiten im Bereich der Milch, bat er Landwirte nicht aufzugeben, sondern weiter zu machen, denn Landwirtschaft sei für die Erhaltung unserer Kulturlandschaft unverzichtbar. Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule schloss sich diesen Worten an und wies auf den hohen Stellenwert der Alsfelder Hessenhalle für die Landwirtschaft hin. Die von der Zucht- und Besamungsunion Hessen (ZBH) und dem Landesbetrieb Hessen durchgeführte Rinderschau „Hessens Zukunft“ hatte wieder ein beeindruckendes Leistungsbild der organisierten hessischen Rinderzucht und gleichzeitig eine wichtige Standortbestimmung für die heimischen Züchterinnen und Züchter gezeigt.

Gruppe Fleckvieh Fotos: Dieter Graulich

Der Präsident des hessischen Bauernverbands

Sechs Betriebe wurden für 25 Teilnahmen ...

Fast 80 Züchter hatten insgesamt über 200 Tiere aufgetrieben. Davon 115 schwarzbunte und 32 rotbunte Holsteins sowie 43 Fleckviehkühe und einige Schautiere der Rassen Jersey und Braunvieh sowie Deutscghes Niederungsrind. Außerdem wurden mehrere Nachzuchtgruppen vorgestellt. Bei der nachfolgenden Auktion erzielte Familie Christ (Grüsen) für „Delicia“ den Spitzenpreis von 46.000 Euro. Den längsten Atem beim Bieterduell hatte ein Züchter aus Bayern. 20.000 Euro investierte ein hessischer Züchter für die reinerbig hornlose „Charis PP“, die von der Geisel GbR, Niederissigheim angeboten wurde. Auch deren Powerball P-Schwester „Cheyenne PP“ wurden für einen fünfstelligen Betrag von 10500 Euro zugeschlagen und nach Brandenburg verladen. Über 10.000 Euro Steigpreis freute sich auch Familie Volke/Hauck, die eine frühe Tochter des Spitzenvererbers „Penley“ mit im Verkaufskader hatte.

Vertreter aus Landwirtschaft und Politik bei ...

Jede Menge interessierter Besucher

Schaubild bei der Siegerehrung


Ein Einstand nach Maß war es für die hessischen Fleckviehzüchter die den Verkaufsreigen in diesem Jahr eröffneten. Alle drei angebotenen Katalognummern konnten zugeschlagen werden. Der Topseller war mit 12.000 Euro die Watzmann-Tochter „Eileen“ aus dem Betrieb von Frank Hofmann, Gersfeld. Bei einem Gesamtumsatz von 200.800 Euro betrug der Durchschnittspreis: 6.693,33 Euro.

In der Stallgasse

Interessenten waren aus dem ganzen Bundesgebiet und dem angrenzenden europäischen Ausland wie zum Beispiel den Niederlanden, Frankreich, England, Dänemark, Schweiz und Österreich gekommen. Für die heimischen Züchter war die Schau „Hessens Zukunft“ ebenfalls wieder erfolgreich. Die Zuchtbetriebe Boss,Feick,Euler GbR (Maar), Uwe und Mark Habermehl GbR (Allmenrod), Paul Wies (Ober-Moos) und Peter GbR (Schwabenrod) holten in der Rasse Fleckvieh insgesamt 13 Ib- bis Id-Preise. Elf 1a- bis 1g-Priese gingen bei der Rasse Deutsche Holsteins – Schwarzbunte an die Betriebe Euler GbR (Nieder-Breidenbach), Karl, Inge und Henning Caspar GbR (Heimersthausen), Michael Semmler, Wilfried Seipel (beide Stumpertenrod) und Friedrich Hedtrich Schlitz).

Bei der Rasse Holstein-Rotbunt bekam der Betrieb Andreas Woltert (Sickendorf) eine 1d- und 1f-Preis. Bei der Demonstrationsgruppe „Deutsches Schwarzbuntes Niederungsvieh“ erhielt der Betrieb Hans-Jürgen Euler (Rainrod) zwei 1d-Preise. Insgesamt waren elf Betriebe aus dem Vogelsbergkreis mit 29 Tieren am Start.

jede Menge Stände

Aus dem Raum Fulda waren nur die Betriebe Frank Hofmann (Gersfeld), Daniel Müglich (Langenbieber) und Gehard Jordan (Wittges) vertreten. Sie errangen mit ihren sechs Tieren 1c-, 1e- und 1f-Preise.Nach der Siegerehrung wurde von den Hessischen Jungzüchtern das neun Monate alte Kalb „Isobel“ aus dem Betrieb Horst Ritter (Schöneberg) verlost. Milchkönigin Svenja Löw (Rodgau) spielte dabei die Glücksfee. Das Kalb wechselt nun in den Stall von Bernd Heer (Leimsfeld). Im Rahmen der 25. Jubiläumsveranstaltung wurden auch sechs Betriebe ausgezeichnet, die seit 25 Jahren Tiere ausstellen. Aus dem Vogelsbergkreis waren mit der Boss GbR (Maar), der Caspar GbR (Heimertshausen) und der Habermehl GbR (Allmenrod) drei Betriebe dabei. Sie stellten in diesen 25 Jahren 13 Siegerkühe und 12 Beste Euterkühe. ++gr++

Kälberverlosung

Vor der Siegerehrung

Die Ziehung bei der Verlosung

Kimberly von Besitzer Seipel aus ...

Kassandra von Seipels aus Stumpertenrod

Nach der Schau war Melken ...

Elster von Besitzer Jordan aus ...

Katrysha von Seipels aus Stumpertenrod

Gaby vom Hof Hedtrich aus ...

Die Rote Zora von Jordans ...

Colly von Wolters aus Sickendorf

Contess von Wolters aus Sickendorf

Adele aus Langenbieber

Allenka vom Hof Boss aus ...

Roxana von Habermehls aus Allmenrod

Bandi aus Gersfeld

Irina von Wies aus Ober-Moos.

Ricke-Braunvieh


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