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Familienfreundlicher Betrieb im neuen Haus Ronneburg (von links): Ute Pfaff-Hamann, Christine Hechler, Cornelia Kremer-Bock, Bürgermeister Andreas Hofmann, Andrea Knauf, Martin Kremer, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Patrick Kremer, Ilona Frei und Bürgermeister Michael Göllner -

MAIN-KINZIG-KREIS Ambulante Hauskrankenpflege ausgezeichnet

Susanne Simmler: Vorbildliche Familienfreundlichkeit im Pflegebereich

22.02.16 - Die neuen Räumlichkeiten des Hauses Ronneburg im Dependance-Modell erstrahlen in hellem Glanz, mit einer offenen, warmen Atmosphäre im Inneren. Das passe ganz gut zur Betriebsatmosphäre der Ambulanten Hauskrankenpflege Kremer, die dort künftig auch Tagespflege anbietet. Die 26 Frauen und acht Männer des Unternehmens Kremer genießen eine vielfältige Unterstützung, um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler verlieh den Verantwortlichen daher im Namen des Bündnisses für Familie und im Beisein der Bürgermeister aus Ronneburg und Hammersbach, Andreas Hofmann und Michael Göllner, nun die Auszeichnung als Familienfreundlicher Betrieb.

„Gerade im Pflegebereich ist der organisatorische Aufwand noch einmal ein ganz anderer als in anderen Branchen, wenn man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern familienfreundliche Arbeitszeiten gewährleisten möchte. Es freut mich, dass Ihnen dies auf hervorragende und vorbildliche Weise gelingt“, erklärte Simmler. So richte das Unternehmen Tagesabläufe zum Teil danach aus, wie Mitarbeiter ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen unterbringen können. Auch Berufsrückkehrern werde der Einstieg erleichtert, beispielsweise nach der Eltern- oder Pflegezeit.

Patrick Kremer bedankte sich beim Bündnis für Familie für die Urkunde. Er blickte in seiner Begrüßungsrede auf die Unternehmenshistorie zurück und brachte zum Ausdruck, warum die Kremers, die zuvor selbst in größeren Pflegebetrieben angestellt waren, ein eigenes Unternehmen gegründet hatten. Vor allem habe den Ausschlag gegeben, dass man ihrer Ansicht nach stärker auf die Bedürfnisse der Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter eingehen müsse. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einiges anders und besser zu machen als die anderen“, brachte es Kremer auf den Punkt. „Wir wollten darüber erreichen, dass auch unsere eigenen Leute zufriedener sind und mit einer anderen Einstellung zu den Kunden gehen.“

Weitere Glückwünsche übermittelten seitens des Bündnisses für Familie Ute Pfaff-Hamann vom Kreis-Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit, Ilona Frei von der Industrie- und Handelskammer sowie Christine Hechler von der Agentur für Arbeit. Der Pflegedienst Kremer habe sehr viele weibliche Angestellte, die nicht selten privat noch Angehörige pflegen müssten. Gerade deshalb sei eine familienfreundliche Arbeitsorganisation ein Segen. „Ihr Betrieb ist ein ermutigendes Beispiel, wie sich heutzutage Beruf und eigene familiäre Pflege leichter miteinander vereinbaren lässt, gerade für Frauen, die sich zwischen der Zeit für Kindererziehung und Pflege ohnehin in einer Sandwich-Position befinden“, lobte Ilona Frei. +++


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