29.07.08 - Bischofsheim

"Gott sei Dank" - Missio-Camp startet am 1. August mit Musik, Sport & Gebet

Vom 1. bis zum 15. August wird das 32. Missio-Camp auf dem Gelände der Christlichen Tagungsstätte Hohe Rhön in Bischofsheim stattfinden. Auch in diesem Jahr soll mit Kreativität und Vielfältigkeit auf moderne Art die missionarische Botschaft weitergeben werden. Das Camp-Motto für 2008 lautet „Gott sei Dank!“ In einem Pressegespräch erläuterten die Organisatoren Stefan und Anke Schroth sowie Fitz Schroth die Hintergründe und machten auf die diesjährigen Höhepunkte aufmerksam. Das Foto zeigt von links: Fritz Schroth, Anke und Stefan Schroth (Foto: Eckert)

Die Redewendung „Gott sei Dank“, die in diesem Jahr über dem Camp steht, drücke den Dank für die vielen Jahre gelungener Missio-Camp-Veranstaltungen aus. „Wir haben allen Grund dankbar zu sein“, sagte Fritz Schroth, der sehr bewegt von seinen Auslandsaufenthalten berichtet. In China habe er erlebt, welch eine Zustrom das Evangelium habe. Die protestantischen Kirchen seien überfüllt – hierfür müsse man auch dankbar sein. „Wir sind von Jesus Christus beauftragt, seine Zeugen zu sein. Darum bereiten wir mit großer Sorgfalt und hingebungsvoller Liebe das Missio-Camp vor“, so Schroth. Liebe, Fantasie und ein ganzer Einsatz seien dabei gefragt. Mission und Evangelisation seien das Gebot der Stunde. Das verkündete Wort Gottes habe immer dann die höchste Durchschlagskraft, wenn es in das Leben eingebettet sei. Hier habe das Missio-Camp eine große Chance.

Im Alltag werde der christliche Glaube oft schamhaft verschwiegen, kritisierte Schroth, diese „weit verbreitete Haltung“ und plädierte für ein offenes Bekenntnis zum Evangelium. Das Missio-Camp möchte hierfür Hilfestellung und Mut machen, die Herausforderung den Glauben zu leben und nach außen zu tragen.

Viel Programm

Wie in den vergangenen Jahren beginnt das Missio-Camp jeden Morgen im RotoDOM um 9.15 Uhr mit einer gemeinsamen Worshipzeit mit den Künstlern des Musikworkshops. Es besteht die Möglichkeit miteinander zu singen und zu beten. Die verschiedenen Künstler werden dazu jeweils persönliche Erfahrungen mit Gott weitergeben. Eingeladen sind alle Campteilnehmer und Gäste aus der Umgebung. Damit hat das Missio-Camp am Morgen und am Abend eine gemeinsame Veranstaltung.

Am Vormittag werden in den Gesprächsgruppen wieder Begegnungen mit dem Evangelium angeboten. Musikworkshops, Kreatives und Sport finden am Nachmittag statt. Dabei lässt das Programmangebot viel Freiraum für Spontanes. Musikalische Höhepunkte bilden in diesem Jahr die Konzerte von und mit Echtzeit, Carlos Martinez, Die Vaeter, addi m., Konzert mit Kenia Projekt, Whistling to the bird und viele mehr. Ein weiterer Höhepunkte ist der Kabarettabend mit Torsten Hebel. Ebenso wird ein Chorprojekt „Gott sei Dank - das Chorevent“ mit Attila Kalman und von den Teilnehmern des Missio-Camps aufgeführt.

Die Referenten beim Missio-Camp 2008 sind Klaus-Dieter Mauer, Andi Weiss, Rainer Dick und Torsten Hebel. Zu den besonderen Gästen wird ein Gruppe polnischer Jugendlicher zählen. „Wir brauchen Versöhnung unter dem Kreuz, nicht nur auf der oberen Ebene sondern zwischen den Menschen“, so Fritz Schroth.

Mit dem Kenia Musikprojekt werde das Missio-Camp auch heuer wieder interkulturell und wirke über Kontinente hinweg. Hinter dem Kenia Musikprojekt verbirgt sich die Idee, Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen und das Feuer der Anbetung zurück nach Deutschland zu bringen. Junge Deutsche und junge Kenianer reisen durch das Land und erzählen den Menschen von der Liebe Gottes. Beim Missio-Camp werden sie in der ersten Woche das Abendprogramm mitgestalten und auch tagsüber Workshops und Gesprächsgruppen anbieten. Heuer wird es auch wieder ein Chorprojekt unter Leitung von Attila Kalmann geben. Unter dem Titel „Gott sei Dank – das Chorevent“ werden moderne Poplieder, Balladen und Gospels im Campchor einstudiert und am Samstag, 9. August im Konzert aufgeführt. Der Campchor probt täglich um 15.30 Uhr ab Montag, 4. August.

„Ein Abend in Narnia“ verspricht am Montag, 11. August ab 21 Uhr, ein besonderes Konzerterlebnis mit Rockpoet addi m. zu werden. Lustig wird der Mittwoch, 13. August mit einem Kochduell auf der Camp-Bühne. Der Koch der Gästehäuser Dirk Bieler tritt gegen Mario Heinicke von der Groma aus Bad Neustadt an.

Viele weitere Höhepunkte werden das tägliche Programm prägen - unter anderem soll es an zwei Abend „Open Stage“ heißen, wenn die Campteilnehmer ihr erarbeitetes Können aus den Musik-Workshops auf der Bühne präsentieren. In der ersten Woche gibt es außerdem einen Gesangsworkshop mit Christiane Sohr.

Das Missio-Camp bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit der sportlichen Betätigung an. Im Jugend-SportsCamp können Jugendliche ab 11 Jahren vom 11. bis 15. August, zusammen mit Bernd Fiedler, eine ganze Menge erleben und viel Sport treiben. Bernd Fiedler und sein Team wollen mit den Teilnehmern für das Sportabzeichen üben und es auch ablegen. Schwimmen in allen Disziplinen ist im Haselbacher Hallenbad möglich. Radfahren auf dem Radweg nach Schönau oder MTB-Touren rund um den Kreuzberg. Laufen in allen Variationen wird zudem angeboten, Berg-, Wald-, Bahn-, Orientierungs- und Nachlauf, natürlich auch Nordic-Walking. Falls genug Zeit ist, werden auch exotische Sportarten angeboten. Zum Jugend-SportsCamp muss man sich fest anmelden. Telefon 09772-9304-0 Das tägliche Programm ist im Internet unter www.missio-camp.de zu finden. (me)

Zum Hintergrund: Das Missio-Camp

Das Missio-Camp ist ein offenes, missionarisches Jugend- und Familiencamp, das seit über 30 Jahren in den ersten zwei Augustwochen in Bischofsheim/Rhön stattfindet. Das Ziel des Missio-Camps ist es, Jugendlichen in zeitgemäßer Weise das Evangelium zu verkünden. Daneben wird Orientierung zu aktuellen Fragen der Zeit gegeben und eine kreative Freizeitbeschäftigung während der Sommerferien geboten.

Zum Missio-Camp kommen jedes Jahr mehrere tausend Besucher aus der Umgebung, aber auch aus ganz Deutschland und dem Ausland. Die Teilnehmer müssen sich nicht anmelden und können spontan über ihr Kommen und Gehen entscheiden. Das Programm reicht von der morgendlichen Stillen Zeit und den Gesprächsgruppen vormittags über die vielfältigen Kreativ- und Musikworkshops und die Sportangebote bis hin zu den Großveranstaltungen und Konzerten am Abend. Jeder Missio-Camp-Teilnehmer entscheidet selbst, welche Angebote er wahrnehmen möchte.

Das Hauptzelt des Missio-Camps ist das RotoDOM. Zwei große, runde Zelte und ein Verbindungszelt machen aus dem RotoDOM ein riesiges Versammlungszelt, in dem jeden Tag das Abendprogramm statt findet. Das Zelt fasst mehrere hundert Besucher und ist deshalb ideal für große Events. Jeden Abend beginnt dort um 19.30 Uhr das Abendprogramm mit Referenten und Künstlern. Dort treffen sich alle Teilnehmer der Teilcamps, so dass durch die Menge der Leute eine gemütliche Atmosphäre aufkommt. Auch Besucher, die nicht am Camp teilnehmen sind Herzlich Willkommen und der Eintritt für die Abendveranstaltung ist frei.

Missio-Camp bedeutet Vielfalt. Zu dieser Vielfalt gehören Begegnungen und Gespräche. Das Performance-Zelt soll in diesem Jahr wieder die Möglichkeit dazu bieten. Es nimmt Impulse aus dem Camp auf und bietet eine Plattform für Diskussionen, Kreatives und Experimentielles. Fast jeden Abend finden hier im Rahmen des Spätprogramms Konzerte, Talkrunden und vieles andere mehr statt. +++

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