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Das Team der Pietät Traud: David Traud, Madeleine Kreß, Kornelia Traud-Höpfner und Walter Hübner. - Alle Fotos: Christian P. Stadtfeld / Arnd Philipp Rössel

KALBACH FIRMEN-NEWS: Pietät TRAUD

"Haus des Abschieds" offiziell eingeweiht - Beisetzungs- und Trauerkultur

28.09.16 - "Volksfeststimmung" herrschte im neuen "Haus des Abschieds" der Pietät Traud in Mittelkalbach (südlicher Kreis Fulda). Was auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich klingt, entpuppte sich als gelungener "Tag der offenen Tür" zur Einweihung mit vielen hundert Besuchern und einem bunten Programm. Die Trauerhalle mit 110 Sitzplätzen, die Abschiedsräume und die Austellung konnten besichtigt werden. Experten informierten rund um die Themen Sterbebegleitung, Tod und Trauer, Beisetzungsformen und Trauerkultur.

"Alles unter einem Dach", so fassten der gelernte Schreiner Inhaber David Traud (32), seine Mutter Kornelia Traud-Höpfner (56) und Trauds Lebensgefährtin Madeleine Kreß (30) das neue Hauskonzept zusammen. Die Planungen für den Neubau seien schnell gereift und zügig umgesetzt worden. "Wir haben jetzt mehrere Standorte an einem Ort zusammengeführt. Neben Kalbach bleibt nur unsere Filiale in Flieden bestehen." Zehn Monaten dauerte die Bauzeit unter der Koordination von Archtiekt Sebastian Hohmann aus Rommerz. "Hier steckt sehr viel Eigenleistung drin." Zur Investititonssumme wollte der Unternehmer, der vor sechs Jahren die 'Pietät Traud' gegründet hat und vier Mitarbeiter beschäftigt, nichts sagen.

Während des Schautages konnte sich die Bevölkerung ein Bild vom Haus und seinem Angebot machen. Im Außenbereich sowie in der Trauerhalle wurde an Ständen über die Trauerarbeit im Bistum Fulda, die Gestaltung von Grabmalen (Steinmetz Mack), Blumenschmuck (Gärtnerei Kreß), alternative Bestattungsformen zur Erdbestattung wie Feuerbestattung (Kremation) oder Beisetzungen in einem Friedwald. Auch Sterbefallvorsorge gehörte zum Informationsangebot.

Vorträge informierten neben Ständen über Themen rund um Trauer und Beisetzung

Ferner fanden im Stundentakt Vorträge in der Trauerhalle statt, die stets bis auf den letzten Platz belegt waren. Pfarrer Werner Gutheil, Diözesanseelsorger für Trauernde im Bistum Fulda, sprach darüber, was Trauernde brauchen. Ute Beetz gab Beispiele für die Gestaltung von Urnen, Anita Burck für die passende Musik bei Trauerfeiern. Gabi Kipper-Czerwinka vermittelte Entspannungsformen in Zeiten der Trauer.

Zum Abschluss fand eine Gedenkfeier für Verstorbene unter dem thematischen Motto des diesjährigen "Tag des Friedhofs", der dem Raum für Erinnerung gewidmet war, statt. Diese Form der Gedenkfeier soll einmal jährlich im "Haus des Abschieds" stattfinden. Der nächste Termin ist für März 2017 geplant.

"Gemeinsam schwere Wege gehen"

Der 32-jährige Unternehmer, der ausgebildeter Trauerbegleiter ist, sagte: "Unser Leitsatz, gemeinsam mit Betroffenen schwere Wege zu gehen, ist uns nicht nur Anliegen, sondern Verpflichtung, die wir sachverständig und einfühlsam und vor allem ganzheitlich anbieten und umsetzen." In einer von Anita Burck moderierten Talkrunde standen David Traud, seine Mutter Kornelia Traud-Höpfner und seine Verlobte Madeleine Kreß Fragen rund um das Entstehen des "Hauses des Abschieds" und der Philosophie des Bestattungsunternehmens Rede und Antwort. Pfarrer Christian Schmitt und Pfarrerin Inga Siemon erteilten dem Gebäude und den dort wirkenden Menschen den kirchlichen Segen. Auch Bürgermeister Florian Hölzer (parteilos) gratulierte und durfte symbolisch ein rotes Band durchtrennen. "Für Kalbach ist das große Angebot der Pietät eine Bereicherung." (Arnd Philipp Rössel) +++


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