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FULDA Fuldaer Gefahrguttage im Kompetenzzentrum

Dramatische Unfälle durch falsche Ladungssicherung - 3G-Experten klären auf

17.11.16 - Das Gefahrgutrecht ist eine nicht enden wollende Geschichte. Jedes zweite Jahr ändern sich die Vorschriften. Als Spediteur ist es daher nicht leicht, immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Das Fuldaer 3G Kompetenzzentrum für Ladungssicherung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht auf zwei Gefahrguttagen am Dienstag und Mittwoch über die neuesten Änderungen im Gefahrgutrecht zu informieren. Diese treten am 1. Januar 2017 in Kraft.

Unfall auf der B 27 mit ...ON-Archiv: Christian P. Stadtfeld

Olaf Kirchner erklärt den richtigen Umgang ...Fotos: Toni Spangenberg

v.l.: Olaf Kirchner, Tobias Hahner

Der Reifenbrandsimulator steht in Flammen

"Es gibt beispielsweise Anpassungen beim Transport von Lithium-Ionen-Akkus", erklärt 3G Vertriebsleiter Tobias Hahner. Bestimmte Fehler beim Sichern von Ladung würden immer wieder gemacht. "Häufig werden Gefahrgüter mit normaler Ware transportiert. Nur müssen die Gefahrgüter grundsätzlich mit Gurten gesichert werden. Das wird allerdings nicht immer bedacht." Teilweise würden Waren auch gestapelt, obwohl sie dafür zu schwer sind oder Verpackungen beim Festzurren beschädigt. "Deshalb gibt es regelmäßig Gefahrgutaustritte." Schwere Unfälle und Fahrzeugbrände können die Folge sein. "Das ist zwar nicht an der Tagesordnung, doch ist die Tragweite bei einem Unfall mit einem Gefahrguttransport deutlich größer als beispielsweise bei einem Pkw."

Nicht selten könnten Fahrzeuge, insbesondere deren Reifen, Feuer fangen, weiß Olaf Kirchner vom 3G. "Das kann unterschiedliche Ursachen haben, wie beispielsweise eine schlechte Lastenverteilung, zu alte Reifen, Wärme von unten oder der falsche Reifendruck." Auch die Bremsen könnten verantwortlich sein, falls ein Reifen Feuer fängt. Wie man einen Brand richtig löscht, zeigte Kirchner den Besuchern am Simulator. "Wichtig ist, den Reifen langsam runterbrennen zu lassen, den Warnblinker anzustellen und äußerst rechts zu fahren." Abrupt anhalten sollte man hingegen nicht, da sonst die Gefahr besteht, dass das ganze Fahrzeug Feuer fängt. Abhängig von dessen Gewicht müssen Feuerlöscher mit einem Volumen von vier bis zwölf Kilo mitgeführt werden. "Nahezu alle Kraftfahrer halten sich an diese Vorschriften. Schon vor der Abfahrt muss das überprüft werden."

Das 3G Kompetenzzentrum

Werner Schmidt (links)

In der Ausstellung konnten sich die Teilnehmer unter anderem über Containersicherung, Gefahrgut im Seecontainer, Staumöglichkeiten auf dem Fahrzeug, Gefahrgutverpackungen, Sicherungsmaterial für Straßenfahrzeuge und Verladeempfehlungen zu Gefahrgütern informieren. "Wir bilden hier ein umfassendes Bild der Branche ab", erklärt Hahner. (Toni Spangenberg) +++

v.l.: Werner Schomann, Klaus Grellmann

Tobias Hahner

Olaf Kirchner

Olaf Kirchner (rechts)


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