- Archivfoto: Suria Reiche

FULDABI "L14" berichtet von Neuigkeiten

Mietvertragsverlängerung, Gespräche mit der Stadt und eventueller Rückkauf

18.02.17 - Es war ein aufregendes Jahr für die Bürger-Initiatve "L14" in der Langebrückenstraße 14 in Fulda. Nach dem geplanten Verkauf des Areals, auf dem zahlreiche Initiativen und Projekte beheimatet sind, haben sich nun einige Neuigkeiten ergeben, über die die Mitglieder in einer Pressemitteilung berichten.

So wurde Anfang Februar die Verlängerung des bestehenden Mietvertrags mit der Erbengemeinschaft Trabert vereinbart. Bis Ende Juni 2017 kann die Arbeit der Initiativen, die auf dem Areal ein Zuhause gefunden haben, weitergeführt werden. Das Café Panama und das Kino 35 stehen somit weiterhin als Veranstaltungsorte zur Verfügung. "Die BI 'L14' ist dem Engagement von Christian Schmitt vom Jugendwerk der AWO und dem Investor Christopher Burg dankbar und schätzt die bestehende Gesprächsebene", heißt es von den Mitgliedern und weiter: "Durch die Verlängerung des Mietvertrages um wenige Monate und den schwebenden Eigentumswechsel sehen sich Projekte, Initiativen und Vereine jedoch einer weiterhin unsicheren, existenzgefährdenden Situation ausgesetzt."

Archivfotos: Christian P. Stadtfeld

Aufgrund des Engagements für das Areal in der Langebrückenstraße 14 und der Visionen zu Gestaltung der Mitglieder wurde die Bürgerinitiative eingeladen, an der Lenkungsgruppe zum Stadtumbau für das Gebiet Langebrückenstraße/Hinterburg teilzunehmen. Die Lenkungsgruppe setzt sich aus öffentlichen und privaten Vertretern der Kommunalverwaltung und Stadtplanung sowie Vertretern aus Kirchen, Schulen und Bürgerschaft zusammen. Dabei hat die Lenkungsgruppe beratende Funktion und beteiligt sich aktiv am Entwicklungsprozess der Umgestaltung des im Förderplan aufgenommenen Gebietes. Das Areal in der Langebrückenstraße 14 stelle hier das Kernstück des Fördergebietes dar. Die Interessen der am Standort angesiedelten Initiativen werden von Elvira Schulenberg vertreten. Ein erstes Treffen hat bereits stattgefunden und weitere sind laut BI terminiert.

Außerdem habe sich bereits im Herbst 2016 bei Gesprächen zwischen der Bürgerinitiative und dem Magistrat der Stadt Fulda sowie den Investoren angedeutet, dass die Stadt den Rückkauf einer Teilfläche zugunsten des Verbleibs der Initiativen nicht ausschließt. Wie aus der schriftlichen Stellungnahme des Stadtbaurats Daniel Schreiner auf die Anfrage der Fraktion Die Linke/Offene Liste in der Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar zu entnehmen sei, steht die Stadt Fulda bereits in Verhandlungen mit den Investoren. Den Hintergrund dürfte hier die Förderung durch das Programm "Stadtumbau West" darstellen. Im Rahmen des Förderprogrammes werde derzeit an einem "Integrierten Handlungskonzept" gearbeitet. Weiter lote die Stadt verschiedene Möglichkeiten aus, die Initiativen auch während der Umbauarbeiten vor Ort unterzubringen und schließe sich dem Vorschlag der Initiative an, das Vorderhaus während dieser Zeit zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen können laut Bürgerinitiative erst nach einem zu Beginn des Jahres geplanten Gespräch zwischen Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dag Wehner, Stadtbaurat Schreiner, Wolfram Latsch von der AWO, Christian Schmitt, Christopher Burg sowie den Sprecherinnen und Sprechern der BI "L14" abgeben werden. (pm) +++


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