Die Projektgruppe mit Lehrer Jahn (v. l. Niklas Mathes, Malte Bürger, Marcel Herbski, Torsten Jahn, Kilian Vogler und Jan Müglich) - Malte Bürger, Thorsten Krebs

HÜNFELDAusstellung auf der "fibit17"

Quadrocopter: Konrad-Zuse-Schüler üben Projektmanagement

02.05.17 - Fünf Informatikschüler der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld beschäftigten sich im Rahmen des Faches "Projektmanagement" mit Quadrocoptern. Auf der "fibit‘17" werden sie am 12. Mai der Informatik-Fachwelt präsentiert.

Der Schwerpunkt der Schüler Malte Bürger, Marcel Herbski, Niklas Mathes, Jan Müglich und Kilian Vogler lag nicht darin, die Quadrocopter zu steuern, sondern selbstständig eine Projektplanung mit Zieldefinition, Projektstrukturierung und einem detaillierten, praxistauglichen Projektplan zu erstellen. Mittlerweile haben sie vielseitige Einsatzgebiete. Sie dienen heutzutage für Videoaufnahmen aus der Luft, Pakete können durch sie direkt vor die Haustür geliefert werden. Mit den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten gibt es nun auch immer mehr Gefahren und rechtliche Problemzonen, mit denen sich die 18-Jährigen auch beschäftigten. Die dabei verwendeten Racing-Drohnen können bis zu 150 km/h schnell fliegen. Jedes Jahr finden Wettkämpfe und eine Weltmeisterschaft in Form von Drohnenrennen auf der ganzen Welt statt.

Der Quadrocopter im Start

Projektlehrer Torsten Jahn im Unterricht

"Diese Quadrocopter wurden von Schülern selbstständig zusammengebaut, programmiert, konfiguriert, und die Schüler lernen im Umgang mit ihnen auch die rechtlichen Zusammenhänge in Deutschland kennen", beschreibt Torsten Jahn, Fachbereich Informatik der Konrad-Zuse-Schule. Zwei Quadrocopter gehörten bereits der Zuse-Schule, waren durch den vorherigen Gebrauch aber reparaturbedürftig, beziehungsweise wurden erweitert. Der Förderverein der Schule stellte zur Reparatur Geldmittel zur Verfügung. Von diesem Budget konnte auch ein weiteres neues Quadrocopter-Set erworben werden. "Wir mussten auch mit unserem finanziellen Mitteln haushalten und entsprechend planen", beschreibt Malte Bürger die Aufgabe.

Erstaunte Blicke von der gesamten Schule erntete die Projektgruppe dann bei der Abschlusspräsentation, als sie mit einem Quadrocopter über den Schulhof flogen, während eine Videodrohne das ganze Geschehen filmte. Kurz darauf formten Schüler aus vier Klassen die Buchstaben "KZS", die Anfangsbuchstaben der Schule, auf dem Schulhof.
Zum Projektmanagement gehörte auch die Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen des ganzen Projektes entstand zusätzlich ein Film, der für die Facebook-Seite der Konrad-Zuse-Schule bestimmt ist.

Eine andere Projektgruppe programmierte eine "Zuse-App". Durch sie werden Schule und Technologie verbunden. Unter anderem können der Vertretungsplan, aktuelle Hausaufgaben, Parkmöglichkeiten rund um die Schule sowie das derzeitige Wetter in Hünfeld abgerufen werden. Am Freitag, 12. Mai, sind die "Zuse-App" und die Quadrocopter am Stand der Schule auf der "fibit’17" in der Hochschule Fulda, Halle 8, zu sehen.

"Insgesamt konnten wir viel über das Projektmanagement und natürlich über Quadrocopter erfahren", antwortet Kilian lächelnd auf die Frage, was er aus dem Projekt gelernt hat. "Projektmanagement ist ein Muss im späteren Berufsleben, und ich finde es gut, dass wir uns bereits hier in der Schule damit beschäftigen." +++


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