Grünen-Kandidat Rammler vor dem Gebäude, in dem derzeit noch die Verwaltung der RhönEnergie arbeitet ... - Foto: privat

FULDA"Große Kunst fordert eine große Lösung"

Grünen-Kandidat Rammler für Walther-Museum im ehemaligen ÜWAG-Gebäude

01.07.17 - Walter M. Rammler, Bundestagskandidat der Grünen in Fulda, fordert die Schaffung eines "Franz-Erhard-Walther-Museums" im ehemaligen ÜWAG-Gebäude in der Fuldaer Bahnhofstraße, das heute noch Verwaltungssitz der RhönEnergie ist.

Künstler von internationalem Format: Franz ...

Franz Erhard Walther zählt zu den weltweit bedeutendsten zeitge-nössischen Künstlern mit vielen internationalen Ausstellungen. Er war unter anderem bei der Documenta in Kassel, dem Museum of Modern Art in New York (MOMA) und den Nationalmuseum (Reina de Sofia) in Madrid vertreten. Bei der diesjährigen Biennale in Venedig wurde er als bester Künstler mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Er ist auch Preisträger des diesjährigen Kunstpreises der Stadt Aachen.

Professor Franz Erhalt Walther wurde vor 77 Jahren in Fulda geboren und hat hier mit Freunden zusammen 1958 den Jungen Kunstkreis gegründet. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt der Künstler mittlerweile wieder in Fulda am Frauenberg.

Alt-Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger

Schon zur Amtszeit von Oberbürgermeister Dr. Hamberger gab es Überlegungen, in Fulda ein Franz-Erhard-Walther-Museum für zeitgenössische Kunst einzurichten. Schon früher als viele andere in Fulda hat Wolfgang Hamberger die Bedeutung der Kunst von F. E. Walther erkannt und ja auch die Installation der Stahlsockel mit den „Raumformen für Fulda“ vor dem Stadtschloss, Dom und Paulustor möglich gemacht. Nach den Ehrungen und Auszeichnungen ist die Zeit jetzt dafür gekommen, diese Idee zu verwirklichen. Mit einem Kunstmuseum besteht die Chance für die Schaffung eines überregionalen kulturellen Highlights mit enormer Anziehungskraft.

Der ideale Ort für ein solches Museum stellt nach Ansicht von Walter Rammler der Sitz der RhönEnergie – ehemals Üwag - in der Bahnhofstraße dar. Dieses Gebäude wird ja bekanntlich frei und soll verkauft werden. Der Landkreis und die Stadt Fulda als Hauptanteilseigner der RhönEnergie GmbH sollten ihren Einfluss nutzen, um die leer werdende Immobilie unter dem Motto „Kultur statt Kommerz“ zum Nutzen aller Fuldaer Bürger weiter zu verwenden.

Betreiber des Museums könnte eine Stiftung sein, die Finanzierung mit Mitteln von privaten Mäzenen, Bund, Land und Kommunen dürfte aufgrund des internationalen Renommees von Prof. Franz Erhard Walther kein Problem sein. Die Idealbesetzung für die Leitung dieser Stiftung wäre der Alt-Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger, so Rammler. (pm) +++


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