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FULDA Lob für rasante Entwicklung

Grünen-MdL May zum Informationsgespräch an der Hochschule

16.09.17 - Zu einem Informationsaustausch traf der für Wissenschaft zuständige hessische Landtagsabgeordnete der Grünen Daniel May mit einigen osthessischen Grünen um den Bundestagskandidaten Walter M. Rammler mit dem Präsidenten der Hochschule Fulda, Professor Dr. Karim Khakzar, und einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen.

Nachdem Khakzar die Hochschule und ihre rasante Entwicklung vorgestellt hatte, die unterdessen zu etwa 8.500 Studierenden führt, kam man auf das Alleinstellungsmerkmal der Hochschule zu sprechen: dem eigenständigen Promotionsrecht. Seit Beginn des Jahres kann man in Fulda in drei Bereichen promovieren, unter anderem in der Fachrichtung „Soziale Arbeit“, die den Ursprung der früheren Fachhochschule darstellt. Khakzar ist überzeugt, dass man den wissenschaftlichen Ansprüchen, die damit verbunden sind, genügen wird, und sieht sogar in dem günstigen Personalschlüssel zwischen betreuenden Professoren und Promovierenden einen Vorteil für die Studierenden, die diesen Qualifikationsschritt beschreiten wollen.

Dr. Sebastian Mehl, der die Promotionsaktivitäten koordiniert, zeigte auf, dass man - ausgehend von den sieben Personen in diesem Jahr - wohl bis 2022 32 Promotionen haben werde. Er gehe von einer durchschnittlichen Promotionsdauer von drei Jahren aus und sieht durch Mitarbeiterstellen und Stipendien auch die Möglichkeit einer sozialen Absicherung. Daniel May betonte, wie wichtig den Grünen diese Möglichkeit sei, da auch ausgehend von einem berufsnahen Studium die Möglichkeit zu einer weiteren wissenschaftlichen Qualifizierung gegeben sein sollte.

Im weiteren Gespräch lobte May die Entwicklung der Hochschule, die in den letzten Jahren viel auf die Beine gebracht habe. Einig war er sich mit Prof. Khakzar darin, dass auch nach der Bundestagswahl der Hochschulpakt 2020 zwischen Bund und Ländern weiterlaufen müsse, da nur damit die finanzielle Ausstattung aller Hochschulen gesichert werden könne. Für die Zukunft erwartet die Hochschule ein weiteres Wachstum und hofft darauf, dass der dafür notwenige Raumbedarf in unmittelbarer Nähe befriedigt werden kann. Dabei hoffe man auf die Unterstützung der hiesigen Kommunalpolitik und auf frei werdende Flächen der RhönEnergie, die unmittelbar an den Campus grenze.
Angesprochen wurde auch die Wohnsituation für Studierende in Fulda. Mit etwa vier Prozent Wohnheimplätzen liege man spürbar unter dem Schnitt. Hier wäre es wünschenswert, wenn mit Unterstützung des Studentenwerkes und der Kommunalpolitik in Zukunft weitere Wohnmöglichkeiten geschaffen werden könnten, wünschte sich Prof. Khakzar. +++


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