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Peter Wellach, Kultusminister Professor Alexander Lorz, Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach, der Vertreter der US-Army Europe und Stiftungsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld (von links) eröffneten die Ausstellung - Fotos: Hans-Hubertus Braune

RASDORF / GEISA "Freundschaft stabilisieren"

Neue Ausstellung zeigt deutsch-amerikanisches Miteinander im "Fulda Gap"

18.09.17 - "Weißt Du noch?" und strahlende Augen: Nicht nur die Zeitzeugen sind begeistert von der neuen Dauerausstellung in Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Rasdorf und Geisa. "Everyday Life" heißt die Ausstellung in einer der Barracks. Sie zeigt das enge und freundschaftliche der damals im "Fulda Gap" stationierten us-amerikanischen Streitkräften und der heimischen Bevölkerung. Der Berliner Historiker Peter Wellach stellte die moderne und mit vielen Details angereicherte Ausstellung den Ehrengästen um Hessens Kultusminister Professor Alexander Lorz vor.

38 Zeitzeugen bereichern die Ausstellung, an Bildschirmen können die Besucher die Erlebnisse der Zeitzeugen in Audio-Interviews anhören. "Everyday Life" entführt die Gäste in die Zeit des Kalten Krieges. In der Ausstellung werden über 400 Original-Exponate und Reproduktionen gezeigt - darunter Gegenstände, Dokumente, Fotos sowie Originalfilmmaterial aus deutscher und amerikanischer Provenienz - die eigens für die Ausstellung bei Zeitzeugen und Sammlungen eingeworben oder angekauft worden. Auf acht Terminals werden den Besuchern zudem rund 350 Videoclips der Zeitzeugen präsentiert, die sowohl in Deutschland als auch in den USA gedreht wurden. Gefördert wurde das Projekt mit rund 400.000 Euro aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie mit Mitteln des Landes Hessen.

"Diese Ausstellung ist ein Meilenstein. Erstmals wird eine Alltagsgeschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen zwischen Militärs und Zivilisten erzählt. Heute gibt es einige Misstöne in den deutsch-amerikanischen Beziehungen, somit ist es dringend erforderlich, eine Ausstellung zu eröffnen, die zeigt, wie amerikanische Militärs vom Feind zum Freund der deutschen Bevölkerung wurden. Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich die demokratische Entwicklung der Bundesrepublik unterstützt und zur politischen Anerkennung Deutschlands in der Welt beigetragen", sagte Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach während der Eröffnungsfeier in der ehemaligen Fahrzeughalle."Diese Ausstellung ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass Freiheit ein Wert ist, den wir miteinander teilen. Wir müssen die Erinnerung wachhalten. Und uns immer wieder bewusst machen, das Freiheit nicht selbstverständlich ist", sagte Hessens Kultusminister Professor Alexander Lorz. "Heute ist ein guter Tag für die US Army. Wir sehen Deutschland als unseren unersetzlichen Partner. Die Beziehung zu Deutschland ist für uns die wichtigste Beziehung in der Welt. Wichtig ist, die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Sie ist wie ein Pflanze, die immer gepfegt werden muss", sagte der hochrangige Vertreter der US Army in Europa. (hhb) +++

Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach

Kultusminister Professor R. Alexander Lorz

Peter Wellach, beier+wellach projekte (Berlin)


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