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Mehr Lebensqualität dank Augenlasern

21.09.17 - Neben Brille und Kontaktlinsen stellt das Augenlasern für viele Fehlsichtige eine immer attraktivere Alternative dar, die eine volle Sehkraft ermöglicht. Interessierte Patienten sollten nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Qualität achten.

Arbeiten am Computer, Spielen mit dem Handy und stundenlanges Filme- und Serienschauen: Über 24 Millionen Menschen in Deutschland tragen laut Statista ständig eine Brille, hinzu kommen fast 19 Millionen, die gelegentliche Brillenträger sind und knapp 3 Millionen Kontaktlinsenträger. Das heißt, dass über die Hälfte der deutschen Bevölkerung eine Sehhilfe benötigt und ein Großteil auf diese angewiesen ist.

Augenärzte sind besonders alarmiert, wenn es um Kinder geht, die mit Smartphones und Co. aufwachsen und durch die ständige Bildschirmarbeit ihre Augen enorm belasten. In einer Presseerklärung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft von 2015 hieß es, dass schon fast 50 Prozent der 25-jährigen kurzsichtig sind. Augenärzte gehen von einem weiteren Anstieg der Kurzsichtigkeit aus.

Wer seine Augen schont, der kann das Entstehen von Myopie, wie der Fachbegriff für Kurzsichtigkeit lautet, vermeiden. Ist es irgendwann doch so weit, kann man mit Tricks wie Augenpalmieren nicht mehr viel verändern – wer genetisch dazu veranlagt ist, bei dem lässt sich die Fehlsichtigkeit sowieso nicht aufhalten. Daher entscheiden sich auch immer mehr Menschen für einen Lasereingriff an den Augen, um ihre Fehlsichtigkeit zu beheben.

Zwar gehören die Eingriffe zur refraktiven Chirurgie, werden aber fälschlicherweise oft als kosmetische Eingriffe abgetan. Doch die Lasereingriffe dienen in erster Linie dazu, hundert Prozent Sehkraft zu erlangen – ohne Sehhilfe. Dass dadurch auf eine Brille verzichtet werden kann, kann als kosmetischer Effekt bezeichnet werden, dass auch Kontaktlinsen überflüssig werden, ist eher praktischer Natur. Trotzdem gelten die Eingriffe nicht als medizinische notwendig und werden von Kritikern deshalb auch als Lifestyle-Operationen bezeichnet. Risiken, die mit jedem chirurgischen Eingriff einhergehen, müssen in diesen Fällen anders bewertet werden. Gerade deshalb ist es für interessierte Patienten sehr wichtig, sich ausführlich über die bestehenden Risiken und möglichen Langzeitfolgen zu informieren. Ein Vorabgespräch mit dem Augenarzt gehört in der Regel zu dem Eingriff dazu, in ausführlichen Voruntersuchungen muss getestet werden, ob die Augen überhaupt für einen refraktiven Lasereingriff geeignet sind.

Wie findet man einen passenden Arzt?

Wie gut und ausführlich die Ärzte ihre Patienten beraten, ist ein Qualitätskriterium, auf das interessierte Personen achten sollten. Denn der Markt der Augenlasereingriffe ist hart umkämpft, jeder zahlende Kunde wird von den vielen Anbietern umgarnt. Deshalb ist eine ausführliche Recherche unverzichtbar, bevor die Entscheidung für einen Arzt beziehungsweise eine Klinik gefällt wird: verschiedene Angebote zum Augenlasern vergleichen, Erfahrungsberichte von Patienten lesen, die Meinung eines unabhängigen Augenarztes einholen. Wer umfassend über sämtliche Risiken und Vorteile informiert ist, kann sich selbstbestimmt für oder gegen einen Lasereingriff an den Augen entscheiden.
Sind die Augen für eine OP geeignet, kann so ein Eingriff auch ein deutliches Plus an Lebensqualität bedeuten – keine trockenen Augen durch Kontaktlinsen mehr, keine dreckige oder beschlagene Brille mehr, keine eingeschränkte Sicht ohne Sehhilfe. Es ist also verständlich, dass sich immer mehr Menschen für einen refraktiven Eingriff entscheiden, um ihren Alltag zu erleichtern.


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