Examensfeier an der Vogelsberger Pflegeakademie in Alsfeld: 13 Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich ihre Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in absolviert, 15 weitere sind jetzt Altenpflegehelfer/innen. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, die Schulleitung und die Lehrkräfte gratulierten - Foto: Erich Ruhl-Bady

KREIS VBFachkompetenz und Einfühlung wichtig

Gratulation: 28 neue Pflegefachkräfte haben Examen bestanden

11.10.17 - Das Lernen hat sich gelohnt: Für die 13 Schülerinnen und Schüler des 41. Kurses zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger(in) sind die Zukunftsaussichten bestens. Der Bedarf nach Pflegefachkräften ist hoch und steigt weiter – auch der nach Altenpflegehelfern und Altenpflegehelferinnen. Diese einjährige Ausbildung – inzwischen Kurs Nummer 14 – haben 15 Schülerinnen und Schüler ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, Schulleiter Thomas Müller und die Lehrkräfte der Vogelsberger Pflegeakademie gratulierten den Absolventen zum Examen und hoben hervor, wie wichtig die Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenz aber auch von Sozialkompetenz für eine qualitativ hochwertige, verantwortungsbewusste und professionelle Pflege sei. Dr. Mischak betonte in seinen Gratulationsworten: „Fachkompetenz und die Bereitschaft zur Einfühlung in das Leben und Erleben der Pflegebedürftigen sind gleichermaßen wichtig.“

Die Altenpflegeschule (Pflegeakademie) sorge seit 30 Jahren für eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung und habe schon viele Leute ausgebildet, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Mischak überbrachte auch die Glückwünsche und Grüße von Landrat Manfred Görig, der Vorsitzender des Vereins für Berufsausbildung ist. Dieser Verein ist Träger der Vogelsberger Pflegeakademie.

Im Rahmen der – wie jedes Jahr! – äußerst kreativ gestalteten Examensfeier dankten die Klassenleitungen Marco Schwarz und Andreas Goldbach den Absolventen für Fleiß, „langen Atem“ und riet zum Blick über den Tellerrand: „Halten Sie Ihren Kopf offen!“, empfahl Goldbach. Schulleiter Thomas Müller untermauerte dies: „Bewahren Sie sich einen ganzheitlichen Blick!“ Der Schulleiter begrüßte es sehr, dass das Thema Pflege „in seiner gesellschaftlichen Bedeutung nun endlich stark und wahrnehmbar bei der großen Politik angekommen ist“. Die Kernthese laute: Die Strukturen müssen immer an die Menschen angepasst werden – und nicht umgekehrt.

Die dreijährige Ausbildung umfasste 2200 Stunden theoretischen Unterricht und mindestens 2500 Stunden im praktischen Einsatz, wozu auch Praktika in den Bereichen Psychologie und Gerontologie zählen. Bei der einjährigen Ausbildung zum Altenpflegehelfer/zur Altenpflegehelferin wurden 700 Stunden Theorie und 900 Stunden Praxis absolviert. Alle Prüflinge haben für ihren Abschluss eine praktische, eine mündliche und eine schriftliche Prüfung abgelegt. +++


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