- Fotos: Stefan Theiner

FULDA "Datenschutz geht zur Schule"

Fachvortrag am Wirtschaftsgymnasium der Richard-Müller-Schule

01.12.17 - Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wurde vom Bundesverfassungsgericht aus dem Grundgesetz heraus entwickelt und ist heute ein anerkanntes Grundrecht. In einer Zeit, in der der Umgang mit digitalen Informationen selbstverständlich geworden ist, kommt dem Thema Datenschutz eine herausragende Bedeutung zu. Gerade junge Menschen sollten darauf vorbereitet werden, mit ihren personenbezogenen Daten verantwortungsvoll umzugehen und Konsequenzen der Internetnutzung einschätzen zu können. Die Richard-Müller-Schule Fulda bot daher Schülerinnen und Schülern aus dem beruflichen Gymnasium – Fachrichtung Wirtschaft - sowie Auszubildenden aus den Bereichen Banken, Industrie und Steuerberufen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Unterrichtseinheit intensiver mit der Problematik rund um den Datenschutz zu befassen.

In Zusammenarbeit mit dem Softwarehaus und IT-Dienstleister DATEV wurde die Veranstaltung vom Arbeitskreis Schule im Berufsverband der Datenschutzbeauftragten (BvD) e.V. initiiert, um junge Menschen über Konsequenzen der Preisgabe von Daten im Internet aufzuklären und sie für einen sorgsamen Umgang mit Daten zu sensibilisieren. Der Dozent Riko Pieper, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises, stellte einleitend die Frage, warum es gerade für Schüler und junge Menschen so wichtig sei, über Datenschutz belehrt zu werden. Die Antwort kam sehr schnell: junge Menschen sind rege im Internet unterwegs und nutzen verschiedenste soziale Medien. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, welche Informationen man über sich preisgibt. Denn gerade im Hinblick auf künftige Bewerbungen gelte es zu bedenken, was der zukünftige Arbeitgeber eventuell alles einsehen kann und welchen Eindruck das Gesehene hervorruft.

Auf sehr anschauliche Weise wurde den Schülern erläutert, dass auch in einigen Bereichen des Alltags auf private Daten oder Informationen zugegriffen werden kann, oftmals ohne es zu bemerken. Beispielsweise könne im Falle von TV-Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, das Fernsehverhalten des Nutzers überwacht und aufgezeichnet werden. Auch das Problem des Datenmissbrauchs wurde an Filmbeispielen eindringlich verdeutlicht und dadurch vermittelt, wie viele Daten von jedem Einzelnen gespeichert werden, ohne dass sich der Betroffene dessen bewusst ist. Die Unterrichtseinheit machte den Teilnehmern die Notwendigkeit des Schutzes personenbezogener Daten auf sehr eindringliche Weise klar. +++


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