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Wenn die Rhönhalle in Frankenheim saniert und erweitert wird, soll nach den vorliegenden Plänen das Wohnhaus abgerissen werden. - Fotos: Marion Eckert

BISCHOFSHEIM Umfassende Umbauarbeiten

Stadtrat: Förderantrag für die Sanierung der Rhönhalle in Frankenheim stellen

13.12.17 - Es war die letzte Sitzung für die Bischofsheimer Stadträte in diesem Jahr. Wie es die Tradition will, wird der Jahresrückblick allerdings erst zu Beginn eines neuen Jahres gegeben. Dennoch sprach Bürgermeister Georg Seiffert in aller Kürze von einem Jahr, in dem vieles umgesetzt wurde, aber aufgrund personeller Einbrüche auch manches noch aufzuarbeiten sei. Nichtsdestotrotz könne die Stadt Bischofsheim positiv und zuversichtlich in ein neues Jahr gehen.

Vorgestellt wurden die Pläne für den Umbau der Rhönhalle in Frankenheim zu einem „Stadtteilbürgerzentrum“. Allerdings war es noch keine Detailplanung, sondern ein Raumkonzept, das den Umfang der Sanierungen im Inneren und an der Außenfassade zeigte. Diese Planung sei erstellt worden, um bei der Regierung einen Förderantrag zu stellen und damit die Fördermöglichkeiten konkret auszuloten. Erst wenn feststehe, ob und in welcher Höhe das Vorhaben gefördert werde, werde der Stadtrat erneut über die Maßnahme beraten.

Der Saalbereich der Rhönhalle in Frankenheim ...

Die Planungen sehen den Abbruch des bestehenden Wohnhauses vor. Geschaffen werden soll ein Foyer, ein größerer sanitärer Bereich und eine behindertengerechte Toilette. Wo sich heute die Küche befindet, sei künftig die Bar vorgesehen. Die Küche komme auf die gegenüberliegende Seite und werde eine Durchreiche in den Saal haben. Der bisherige Thekenbereich werde dem Saal zugeordnet. Der Hallenbereich werde vergrößert durch das Schließen der Lücke zwischen Eingangsbereich und Bühnenanbau. In diesem Bereich sei dann auch ein barrierefreier Zugang und zweiter Fluchtweg vorgesehen.

Die Bühne soll vergrößert und über den gesamten Saalbereich ausgedehnt werden. Das bedeute, dass der vorhandene Lagerraum komplett entfalle. Stattdessen werde überlegt, Lagermöglichkeiten unter der Bühne zu schaffen, was aber noch einmal hinsichtlich der Kosten überschlagen werde müsse, so Seiffert. Die Halle soll hinter der Bühne um einen Künstlerbereich mit Umkleiden und sanitären Anlagen erweitert werden. Hier werden noch weitere Lagermöglichkeiten geschaffen. Im Dachgeschoss sieht der Plan einen Gemeinschaftsraum vor sowie eine Regiekanzel. Das Dach über dem Hallenbereich soll offen gestaltet werden.

Auch wenn der Plan noch keine Details enthalte, habe die Stadtverwaltung mit dem Bürgermeister doch um eine möglichst reelle Kostenschätzung gebeten. Die gesamten Baukosten inklusive Baunebenkosten und Ausstattung belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro netto. Mehrheitlich wurde beschlossen, den Förderantrag zu stellen.

Die Stadt Bischofsheim stellt den kulturellen Vereinen im Stadtgebiet im Rahmen der freiwilligen Leistungen einen Kulturfonds in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. Folgende Vereine haben Anträge gestellt und werden bedacht: die Trachtenkapelle Unterweißenbrunn mit 1.095 Euro, die Blaskapelle Rhöner-Schwung mit 516 Euro, der Gesangsverein Liedertafel mit 571 Euro, der MGHV Haselbach mit 460 Euro, der Musikverein Wegfurt mit 55 Euro, der Musikverein Oberweißenbrunn mit 496 Euro, der Musikverein Frankenheim mit 26 Euro und die Katholische Bücherei Wegfurt mit 162 Euro. In der Summe werden 3.384 Euro ausgezahlt. Vereine, die bisher noch keinen Antrag gestellt haben, können dies noch bis Ende des Jahres tun. (Marion Eckert) +++


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