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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreichte die Urkunden an die neuen Betreuerinnen im Projekt „SOwieDAheim“. - Foto: Privat

REGION Bundesweites Vorzeigemodell

Neue Betreuerinnen unterstützen Pflege-Projekt „SOwieDAheim“

02.01.18 - Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat für einen sensibleren Umgang mit dementiell Erkrankten „auf allen gesellschaftlichen Ebenen“ geworben. Bei der Verleihung der Urkunden an neue Betreuerinnen im Rahmen des Projekts „SOwieDAheim“ sprach sich Simmler dafür aus, auch verstärkt Menschen über häusliche Pflege zu informieren, die bisher wenig damit in Berührung gekommen sind. „Mit ‚SOwieDAheim‘ schaffen wir für die betroffenen Frauen und Männer ein Tagespflegeangebot, mit dem wir zugleich die Angehörigen zu verlässlichen Zeiten entlasten. Unser Ziel ist es, für dieses herausragende Projekt noch mehr Unterstützer zu finden“, sagte Simmler.

An insgesamt 13 neue Betreuerinnen überreichte die Erste Kreisbeigeordnete die Zertifikate. Besonders freute sie sich darüber, dass in Großkrotzenburg, der Gelnhäuser Innenstadt sowie in Gelnhausen-Meerholz in den kommenden Monaten neue Haushalte ihre Räumlichkeiten für Besucher öffnen. Zusätzlich wird eine bereits länger tätige Betreuungsperson ab Januar ihr Haus in Freigericht-Horbach als Gasthaushalt öffnen.

„Über den ganzen Main-Kinzig-Kreis verteilt haben wir damit Haushalte, in denen kleine Gruppen von dementiell Erkrankten zeitweise betreut werden. ‚SOwieDAheim‘ ist zu einem wichtigen Teil im Pflege-Puzzle vieler Familien geworden. Aber die Nachfrage ist ungebrochen hoch, so dass wir händeringend nach weiteren Haushalten und Betreuern Ausschau halten“, merkte die Sozialdezernentin an.

Für das Projekt „SOwieDAheim“ waren die Betreuungspersonen in insgesamt 36 Theoriestunden, weiteren Fortbildungen sowie einem mehrtägigen Praktikum auf ihre Aufgabe vorbereitet worden. Sie erweitern nun das bestehende Team aus 80 Frauen und Männern bei „SOwieDAheim“, die in privaten Haushalten oder auch in Einzelbetreuung mehr als 130 dementiell Erkrankte für eine bestimmte Zeit betreuen, mit ihnen essen, musizieren, spielen oder Ausflüge machen. „Sie sind für uns helfende Hände, Botschafter und zugleich Seismographen, denn wir sind natürlich auch jederzeit offen für Anregungen“, gab Simmler den neuen Betreuerinnen mit auf den Weg.

Vor zwei Jahren hat der Main-Kinzig-Kreis das Projekt „SOwieDAheim“ und die Qualifizierung der Betreuungspersonen in den Regelbetrieb übernommen. Es gilt bundesweit als Vorzeigemodell in der häuslichen Tagespflege. So stellten die Projektverantwortlichen das Konzept alleine in diesem Jahr an drei Fachtagungen Pflegeexperten aus dem gesamten Bundesgebiet vor. +++


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