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REGIONNachgedacht (254)

Was ich mir wünsche... Gedanken von Christina Lander

Geboren 1988 in der osthessischen Bischofsstadt Fulda, neun Jahre katholisch-private Schulausbildung – so war der Weg zum Theologie-studium für sie vorbestimmt und beschlossen. Christina Lander studierte Germanistik und Theologie in der nächsten Bischofsstadt Paderborn. Nach dem Referendariat ging sie in den Schuldienst und arbeitet seit 2013 als Kolumnistin bei OSTHESSEN|NEWS.DE . Sie selbst bezeichnet sich als liberal-theologisch und kommentiert in der Serie NACHGEDACHT Dinge des Alltags aus ihrer persönlichen Sicht.

07.01.18 - Das neue Jahr ist fast eine Woche alt. Für viele Menschen ist es bereits Alltag, sie arbeiten wieder und die heimelige Feierzeit ist vorbei. Andere machen gerade Urlaub und beschenken sich mit Momenten zum Ausruhen und Auftanken. Auch ich genieße gerade die Ruhe der ersten Tage und widme mich Dingen, die sonst zu kurz kommen.

So hatte ich in der letzten Woche Zeit, mehrere Nachrichtensender zu testen, die Medienwelt des Fernsehens einmal quer zu schauen und Vergleiche zu ziehen. Ich möchte jetzt aber kein Urteil über die Qualität der Sendungen schreiben, denn ich habe konkret über etwas Anderes nachgedacht; es waren am Ende natürlich die Inhalte, die mich zum Grübeln brachten.

Gewalt gegen Polizisten, der Mord an einem jungen Mädchen, die politischen Entwicklungen in Richtung große Koalition - das sind nur drei Topthemen. Und alle schreien dieselbe Frage: Wohin geht es im neuen Jahr mit unserer Gesellschaft? Wir haben so viele Baustellen, so viele Ängste, so viele Hoffnungen. Was wird nur daraus?

Ich kann Ihnen keine Lösungen nennen, ich kann nur Wünsche für das Jahr 2018 äußern:

Ich wünsche mir, dass Polizisten wieder respektvoll behandelt werden, nicht nur, weil sie für unsere Sicherheit da sind, sondern weil sie den Mut haben, eine solch große und gefährliche Aufgabe für eine Gesellschaft zu leisten und oftmals mit ihrem Leben für uns einstehen. Ich wünsche mir, dass die Politiker es schaffen, der Gesellschaft wieder mehr Vertrauen in ihre Arbeit zu geben, damit die Demokratie nicht weiter Schaden nimmt. Die sich immer weiter ausbreitende Politikverdrossenheit ist Gift für unsere Gesellschaft.

Ich hoffe darauf, dass es Menschen geben wird, die diese Wünsche erfüllen können. (CHRISTINA LANDER) +++(CHRISTINA LANDER) +++


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