Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr, weil der Fahrer während der Fahrt sein Smartphone benutzt. - Foto: dpa Themendienst

REGION Umfrage zu brisantem Thema

Handynutzung im Straßenverkehr nimmt zu - Polizei: "Seuche im Verkehrsalltag"

11.01.18 - Diese Situation kennt jeder und sie kann brandgefährlich werden. Das Herumspielen am Smartphone während der Autofahrt. Ob SMS, Whatsapp, Facebook, Instagram oder Musik - die Nutzung dieser Dienste sind für viele Fahrer selbstverständlich. Und oft kommt es dadurch zu brenzlichen Fahrmanövern oder gar schlimmen Unfällen. Allein in Hessen sind im letzten Jahr 17.500 Verstöße von der Polizei geahndet worden. "Die Dunkelziffer ist hoch", sagt Martin Schäfer, Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen in Fulda, auf O|N-Nachfrage.

Vor 40 Jahren habe die Polizei vermehrt Gurtkontrollen durchgeführt. Heute beobachte man im Rahmen von Streifendienst und Sonderkontrollen, dass sich Autofahrer von ihrem Handy ablenken lassen - mit Folgen für sich selbst und ihr Umfeld. Schäfer spricht von einer "regelrechten Seuche im Verkehrsalltag" und mahnt: "Keine Handynutzung im Straßenverkehr."

Die Strafen für Verstöße sind hoch. Einfache Handynutzung während der Fahrt kostet 100 Euro und einen Punkt. Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung sind es 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot und passiert ein Unfall sind es 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Max Balzer ist auf dem Weg ...Foto: Christian P. Stadtfeld

Sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat sich aktuell Max Balzer (22) aus Neuhof (Kreis Fulda). Der angehende Kommissar studiert in Kassel und arbeitet derzeit an seiner Bachelor-Arbeit bei der hessischen Polizei. Sein Thema: "Die Handynutzung im Straßenverkehr im Bezug auf die Digitalisierung der Gesellschaft."

Zu OSTHESSEN|NEWS sagt der 22-Jährige: "Während meines Praktikums bei der Polizeistation Fulda habe ich viele Autofahrer erlebt, die ihr Mobiltelefon im öffentlichen Straßenverkehr nutzen, sei es zum Telefonieren oder für andere Dienste." Balzer will noch mehr ins Detail gehen und hat deshalb eine anonyme Umfrage mit sieben Fragen gestartet. Die Ergebnisse seiner Untersuchung sollen in der Thesis verarbeitet und analysiert werden. Um an der Umfrage teilzunehmen, klicken Sie einfach auf diesen Link. O|N bleibt am Thema dran und berichtet nach Fertigstellung der Bachelor-Arbeit erneut. (Christian P. Stadtfeld) +++


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