- Fotos: privat

HÜNFELD Schulterschluss mit Wirtschaft

Turbo für die Ausbildung: Neue Schulform an der Konrad-Zuse-Schule

23.01.18 - Zum Schuljahr 2017/18 startete der Schulversuch der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) in Hessen, an dem die Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld teilnimmt. Den Grundgedanke dieser Schulform, junge Menschen so zügig wie möglich in eine duale Ausbildung zu vermitteln, nahm die Konrad-Zuse-Schule zum Anlass, im Rahmen des Forums „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)“ die heimische Wirtschaft einzuladen und über die neue Schulform zu informieren.

Von links: Harald Persch, Dezernent des ...

Zum Jahreswechsel fand dazu eine Informationsveranstaltung statt, zu der Schulleiterin Frau Susanne Diegelmann neben Referatsleiter Hans-Dieter Speier aus dem Hessischen Kultusministerium und dem zuständigen Dezernenten des Staatlichen Schulamts Fulda, Herrn Harald Persch, eine große Zahl interessierte Ausbildungsbetriebe der Region begrüßen konnte. Ziel müsse es sein, so der zuständige Abteilungsleiter Herr Kai-Uwe Abersfelder, „die betroffenen Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern, so dass sie möglichst rasch, nämlich standardmäßig nach einem Jahr, den Anschluss in die duale Ausbildung finden“. Der Schulversuch werde zeigen, ob es gelingt, die Jugendlichen effektiver in Ausbildung zu vermitteln. Der Erfolg stehe und falle nicht zuletzt durch den Schulterschluss mit der ausbildenden Wirtschaft, die geeignete Praktikums- und Ausbildungsplätze bereitstellen müssen, so Abersfelder weiter. Herr Speier griff diesen Gedanken auf und appellierte zum Abschluss an die Gäste, die Konrad-Zuse-Schule bei der Vermittlung junger Menschen in Langzeitpraktika und Ausbildungsstellen zu unterstützen.

Die neue Berufsfachschule führt drei Schulformen des sogenannten Übergangssystems zusammen. Durch die Förderung von persönlichen und sozialen Kompetenzen, eine umfangreiche Berufsorientierung, intensive betriebliche Phasen und die gezielt individuelle Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch soll die Unterrichtsqualität gesteigert und den Jugendlichen ein passgenauer Übergang in die duale Berufsausbildung ermöglicht werden. Grundlage für die individuelle Förderung der kognitiven sowie der persönlichen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist die Diagnose mittels einer stufenbasierten Kompetenzmatrix. Hierbei bildet das Ergebnis von Selbst- und Fremdeinschätzung die Basis für Gespräche und Maßnahmen zur individuellen Weiterentwicklung. In sogenannten Profilgruppen werden die Schülerinnen und Schüler von den Lehrkräften in ihrem individuellen Reflexions- und Entwicklungsprozess, beim Treffen einer Berufswahlentscheidung und im Findungs- und Bewerbungsprozess um einen Ausbildungsplatz begleitet und unterstützt. Das zweite Jahr der BÜA dient dazu, Schülerinnen und Schülern den Einstieg in einen Ausbildungsberuf zu ermöglichen, der den mittleren Abschluss voraussetzt.

Ansprechpartner an der Konrad-Zuse-Schule sind für diese Schulform der zuständige Abteilungsleiter Herr Kai-Uwe Abersfelder und die BÜA-Netzwerkkoordinatorin Frau Regina Beer-Wenzel, die zukünftig den Kontakt zu den Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben organisiert. (pm) +++


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