Die Studierenden Lukas Ebert, Michael Kümmel und Stefan Lenhard präsentieren ihre Robotersteuerung zum Umstecken von Drucksensoren. - Foto: Ferdinand-Braun-Schule Fulda

FULDAKooperation mit heimischen Firmen

Studierende der Fachschule für Technik stellten ihre Abschlussprojekte vor

16.04.18 - In der Ferdinand-Braun-Schule Fulda fanden sich an drei Vormittagen technisch interessierte Gäste aus Industrie und Handwerk ein, um sich die Projektpäsentationen der angehenden staatlich geprüften Technikerinnen und Techniker anzusehen. Die vorgestellten 29 Projekte beschäftigten sich mit konkreten Aufgabenstellungen regionaler Unternehmen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus, der Karosserie- und Fahrzeugtechnik. Die technischen Aufgabenstellungen wurden jeweils im Team von zwei bis vier Studierenden der Fachschule für Technik in acht Monaten bearbeitet.

Betreut wurden die Studierenden während ihrer Abschlussarbeit von Ingenieuren der Unternehmen und der Ferdinand-Braun-Schule. Die technischen Lösungen der Projektaufgaben konnten jeweils nach den 15-minütigen Kurzvorträgen im Medienzentrum der Schule begutachtet werden. Projektergebnisse, die in transportablen Baugruppen umgesetzt wurden, waren zu Demonstrationszwecken im Medienzentrum aufgebaut. Projektergebnisse, die in den Unternehmen bereits umgesetzt sind oder noch umgesetzt werden, wurden anhand von Video- oder Animations-Clips präsentiert.

In Zusammenarbeit mit der Firma JUMO GmbH & Co. KG entwickelten die Studierenden Lukas Ebert, Michael Kümmel und Stefan Lenhard zwei Varianten zur automatisierten Umsteckung von Drucksensoren, die von einer Anlieferungspalette auf ein firmeneigenes Transportsystem mit Hilfe eines sechsachsigen Roboterarms umgesteckt und ausgerichtet werden. Die Studierenden konstruierten hierzu zwei unterschiedliche Greifersysteme, die an den Roboterarm angedockt werden. Für beide Greifersysteme programmierten sie anschließend eigene Robotersteuerungen, die über ein Kamerasystem kontrolliert werden. Die Besucher konnten in einer Vorführung im Medienzentrum dem Roboter beim Umstecken der Drucksensoren zuschauen.

Ein Projekt, das von den Studierenden Joshua Kreuder und Marcel Knobloch in Kooperation mit der Firma EDAG Engineering GmbH bearbeitet wurde, konzipiert für die EDAG Light CAB ein neues Scheibenreinigungssystem für die Lastkraftwagenkabine. Das System ist oberhalb der Windschutzscheibe angebracht und aerodynamisch optimiert.

Die Studierenden Lukas Kurz und Henning Berg setzten ihre Projektarbeit in Kooperation mit der Firma Ondal Medical Systems GmbH aus Hünfeld um. Ihre Aufgabe war es, eine neue Variante einer deckenmontierten, höhenverstellbaren Versorgungskonsole zu entwickeln, wie man sie aus Arztpraxen kennt. Die entwickelte Variante erfüllt die von Ondal definierten Kriterien und integriert zugleich viele Komponenten, die Ondal Medical Systems GmbH bereits in vorhandenen Versorgungskonsolen verbaut, womit Produktionskosten für die neue Variante eingespart werden können. Ein Prototyp der neuen Versorgungskonsole wurde dem Publikum im Medienzentrum der Ferdinand-Braun-Schule vorgestellt.

Die Studierenden Nikolai Keller, Christian Happ und Niklas Döppner konstruierten einen Transport- und Lackierwagen für verschiedene Hubgerüste des Unternehmens HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG. Die besondere Herausforderung bestand darin, den Transport- und Lackierwagen so zu konstruieren, dass eine vollständige und sichere Lackierung aller Flächen der Hubgerüste einschließlich der Auflage- bzw. Haltepunkte gewährleistet wird. Zudem muss sich der Transport- und Lackierwagen für unterschiedliche Hubgerüstvarianten eignen.

Ziel des Projekts "Luftansaugung Toyota GT86" von Patrick Baran und Gregor Schwab war es, eine aerodynamisch optimierte Luftansaugung für einen Toyota GT86 zu entwickeln. Die zu entwickelnde Ansaugung soll sich hinsichtlich der Luftführung, des Endpreises und der Optik von vorhandenen Produkten auf dem Markt hervorheben. Geplant ist, dass das von den Studierenden entwickelte Produkt aus einem Faserverbundwerkstoff (z. B. CFK) gefertigt wird, um zusätzlich noch eine Gewichtsersparnis zu erreichen.

"Konzipierung und Konstruktion eines einziehbaren Türgriffs", so lautete die Aufgabe für die angehenden staatlich geprüften Techniker Philipp Kirsch und Roman Worschech. Sie konstruierten einen Griff, der bei Entriegelung des Fahrzeugs automatisch ausfährt und bei einer eingestellten Fahrzeuggeschwindigkeit selbständig einfährt. Die aerodynamische Verbesserung eines Fahrzeugs mit dem entwickelten einziehbaren Türgriff konnte durch Berechnungen nachgewiesen werden.

Die Projektgruppe Carsten Barth und Dennis Klein führte ihr Technikerprojekt in Zusammenarbeit mit der Firma TLT-Turbo GmbH in Bad Hersfeld durch. Die Projektaufgabe bestand darin, den Automatisierungsgrad der Ventilatorenfertigung zu optimieren. Konkret wurde eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie für die beabsichtigte Umstellung der bisherigen Handschweißung der Ventilatorenlaufräder auf eine Roboterschweißung durchgeführt. Eine abschließende Amortisationsrechnung liefert der Firma TLT-Turbo GmbH wichtige Entscheidungshilfen für den Ausbau der Roboterfertigung.

Im Projekt "Die Optimierung einer Anlage zur Vereinzelung von Kanülen planen" der Studierenden Menke Ritz und Matthias Schmack wurde eine vorhandene Vereinzelungstechnik optimiert und mit einer zusätzlichen Radien- und Fasenerkennung erweitert. Die Vereinzelung steht im Zusammenhang mit einem Roboter und dient der Verarbeitung von Kanülen im Rahmen der Medizintechnik. Der Auftrag für das Projekt wurde von der Möller Medical GmbH gestellt. +++


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