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Die Schülerinnen und Schüler bei der Projektpräsentation - Foto: Kristin Huke

FULDA Behindertenfreundlichkeit für Reisende?

Schülerinnen und Schüler der Eduard-Stieler-Schule entwickeln Ideen für Fulda

02.06.18 - Die angehenden „Staatlich geprüften Betriebswirte im Hotel- und Gaststättengewerbe“ der Eduard-Stieler-Schule haben sich im Rahmen ihrer komplexen Projektarbeit über acht Monate damit beschäftigt, wie das touristische Angebot für Behinderte in Fulda gegenwärtig gestaltet ist, welche Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen und wie diese vermarktet werden können. Zu Beginn des Projektes wurden die Studierenden in einer eintägigen Kick-Off-Veranstaltung durch die Dozentin Gisela Moser von der Firma „MosGiTo“ auch mit Hilfe von Simulationsübungen für das Thema sensibilisiert.

Sie prüften über acht Monate hinweg, ...

Anschließend analysierten die Studierenden insbesondere aus dem Blickwinkel von Seh- und Gehbehinderten die touristischen Gegebenheiten in Fulda. Von der Anreise über Beherbergung, Bewirtung, Freizeitmöglichkeiten, Service und Unterstützung bis hin zur Abreise und Reiseerinnerung wurde Fulda auf Behindertenfreundlichkeit geprüft. Dabei kam Unterstützung seitens der „Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda“. Somit konnten die Studierenden die Bedürfnisse der Behinderten sehr gut nachvollziehen und Hemmschwellen abbauen.

„Diese Sensibilisierung sollte fester Bestandteil in der Ausbildung der Hotellerie und Gastronomie sein“, so Werner Auth, stellvertretender Vorsitzender der „Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda“ im Rahmen der Präsentationsveranstaltung in der Eduard-Stieler-Schule. Hier stellten die Studierenden schließlich ihre Analyseergebnisse in Form einer Webseite und eines Flyers vor.

Auch wurden exemplarische Vermarktungsstrategien für das Hotel Fulda Mitte und das Altstadthotel Arte vorgestellt. Die anwesenden Gäste, darunter Roland Frorman von der „Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft“, sowie die zuständige Abteilungsleiterin der Eduard-Stieler-Schule, Margit Goldstein, waren von den Ausführungen und Ideen der Studierenden sehr angetan. „Fulda hat viel Potential, das aber noch besser ausgeschöpft werden muss“, so das Fazit der Studierenden, die nach einer Ausbildung in der Gastronomie nun die Hotelfachschule Fulda besuchen. Während des gesamten Projekts wurden die Studierenden von den Projektlehrerinnen Kristin Huke, Anja Winges und Carmen Mötzung betreut, die sich sehr über das Engagement der Studierenden freuten. (pm) +++


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