Das Freilandmuseum in Fladungen ist ein touristischer "Hot-Spot" - Foto: ON-Archiv

MÜNCHEN "Ganz besondere Öko-DNA der Region"

Rhön bekommt Naturerlebnis pur - Zwei neue Zentren stärken die Region

06.08.18 - Mit zwei neuen Zentren wird das Naturerlebnis in der Rhön weiter gestärkt. Das betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber im Hinblick auf die aktuelle Entscheidung des Kabinetts, in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen im Rahmen der "Naturoffensive Bayern" neue Leuchtturmprojekte zu errichten: "Die Rhön ist eine einzigartige Landschaft. Das Land der offenen Fernen ist ein vorbildlicher Raum für nachhaltiges Wirtschaften und eine der naturschutzfachlich wertvollsten Landschaften in Bayern. Die neuen Leuchtturmprojekte tragen dazu bei, die ganz besondere Öko-DNA der Region hervorzuheben. Das macht die Natur in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar. Im Rahmen eines Rhön-Tags werde ich mir vor Ort selbst ein Bild von den großartigen neuen Projekten machen."

Das Biodiversitätszentrum Rhön wird den thematischen Schwerpunkt "Biodiversität der Mittelgebirgslandschaft Rhön" haben und sich mit der Entwicklung der Natur- sowie der Kulturlandschaft beschäftigen. Die Vernetzung mit der Wissenschaft und die Vermittlung von Naturerlebnis werden wichtige Aufgaben sein. Der Sitz des Zentrums wird Bischofsheim, ein Aufbaustab wurde bereits eingerichtet. Rund 15 Millionen Euro werden in den Aufbau investiert, 20 neue Planstellen sind vorgesehen.

Ein neues staatliches Zentrum im Erweiterungsgebiet des Biosphärenreservats Rhön im Landkreis Bad Kissingen macht das Naturerlebnis in der Region noch attraktiver. Für die breite Öffentlichkeit, Kommunen sowie das Fachpublikum sollen jeweils spezifische Angebote entwickelt werden. Die Einrichtung soll zur Drehscheibe für Fachseminare und Multiplikatorenschulungen beispielsweise aus den Bereichen Umweltbildung und Naturtourismus werden. Standort für das neue staatliche Zentrum soll der Klaushof im Stadtgebiet Bad Kissingen werden. Im Landkreis Bad Kissingen soll zudem eine "Außenstelle" des neuen Zentrums eingerichtet werden. Bis zu 8 Millionen Euro und 10 neue Planstellen sind dafür vorgesehen.

Durch die Naturoffensive werden in allen Landesteilen Bayerns das Naturerlebnis gestärkt, Artenreichtum und Lebensräume gefördert und die jeweiligen Besonderheiten der Region in zukunftsweisenden Projekten dargestellt. Zusätzlich wird flächendeckend über ein zielgerichtetes Bündel von konkreten Maßnahmen vor Ort, wie Artenhilfsprogrammen oder einer Stärkung des Vertragsnaturschutzes, gemeinsam mit vielen Partnern ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie geleistet.

Weitere Infos sind im Internet verfügbar unter https://www.stmuv.bayern.de/aktuell/meldungen/index.htm  +++


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