v.l. OB Dr. Heiko Wingenfeld, Hermann-Josef Klüber, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, Generaloberin Sr. Birgit Bohn, Diözesanadministrator Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez und Prof. Rüdiger Althaus - Fotos: Janina Daum

FULDA "Erstmalig in Deutschland"

Barmherzige Schwestern feiern Gründung der "Vinzenz-von-Paul-Stiftung Fulda"

15.09.18 - Einen Grund zum Feiern hatten am Freitag die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Fulda. Nach zehn Jahren wurde die "Vinzenz-von-Paul-Stiftung Fulda" kirchlich als eine Stiftung päpstlichen und weltlich als eine Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. "Wir erkannten, dass wir uns den Veränderungen heute stellen müssen, um unsere Einrichtung sicher in die Zukunft zu führen", erklärte Generaloberin Sr. Birgit Bohn auf der Gründungsfeier.

OB Dr. Heiko Wingenfeld

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel (CDU) aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration lobte die Entscheidung "als richtigen Weg. Die Entscheidung, für eine Stiftung ist etwas Besonderes", sagte Dippel. Unter den Gästen der Gründungsfeier waren auch der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt (CDU) und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). Sie lobten den Mut der Barmherzigen Schwestern, die Veränderungen anzunehmen und nicht davor zurückzuschrecken. "Sie nehmen die Veränderungen als Herausforderung der Zeit offensiv an", sagte Wingenfeld.

Diözesanadministrator Weihbischof Prof. Dr. theol. Karlheinz ...

Während des Festgottesdienstes

Projektchor St. Vinzenz

Die Feierlichkeit begann mit einem Festgottesdienst im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern, der von Diözesanadministrator Weihbischof Prof. Karlheinz Diez geleitet wurde. Nachdem sich die Gäste bei einem kleinen Imbiss gestärkt hatten, folgte der Festakt zur Stiftungsgründung.

Schwester Dominika Krönung mit der Panflöte

Die entscheidende Maßnahme darüber wurde 2008 im Generalkapitel (rechtmäßig gewählte oberste außerordentliche Autorität) getroffen. Es hat die Aufgabe, das Erbe sowie den Geist der Kongregation zu wahren und Sorge zu tragen für eine zeitgemäße Erneuerung. Eine Stiftung verfügt über eine wirtschaftliche Unabhängigkeit, die es verbietet, einmal ins Stammkapital eingebrachte Vermögenswerte wieder zu entnehmen. Sie bietet aber über einen mit dem Orden verbundenen Stiftungsrat auch die Gewähr, dass der christliche Leitgedanke weiterhin den roten Faden in allen Unternehmungen bildet.

Im Januar 2018 erhielten die Schwestern die Genehmigung durch den Hl. Stuhl als selbständige kirchliche Stiftung der katholischen Kirche - Stiftung päpstlichen Rechts. Die Stiftungsurkunde des Landes Hessens, das heißt die Anerkennung als eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts im Sinne des Stiftungsgesetzes für das Land Hessen, wurde im April überreicht.

Prof. Dr. Rüdiger Althaus bei dem ...


Dieses besondere Ereignis in der 185-jährigen Geschichte der Barmherzigen Schwestern wurde am Freitag gefeiert. Nach der Begrüßung der Gäste durch Schwester Birgit, folgte der Festvortrag von Herrn Prof. Rüdiger Althaus von der theologischen Fakultät Paderborn.

Außenansicht vom Herz-Jesu-Krankenhaus

Während seines historischen Einblicks in die Geschichte der Barmherzigen Schwestern betonte Althaus: "Mit der Stiftungsgründung betreten wir kein Neuland, sondern es handelt sich um die Fortführung dessen, was vor über 200 Jahren begonnen wurde. Mit der Stiftung tragen die Schwestern den Gedanken von Vinzenz weiter."

Musikalisch umrahmt wurde die Stiftungsfeier durch den Projektchor St. Vinzenz und instrumentaler Vorträge durch Michael Junk (Klavier) und Schwester Dominika Krönung (Panflöte). (Janina Daum/pm)+++


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