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Der normale Zugang über die Treppe zum Dom ist für die nächsten Wochen gesperrt - Fotos: Hans-Hubertus Braune

FULDA Noch 6 Wochen "Vollsperrung"

Große Domfreitreppe muss für 115.000 Euro aufwendig saniert werden

19.09.18 - Der direkte Zugang zum Fuldaer Dom von der Pauluspromenade aus ist dieser Tage für Touristen und Gläubige versperrt, denn die breite Treppenanlage, die zum Vorplatz von St. Salvator  hinunterführt, wird gerade grundlegend saniert. Der sichtbare Grund: die Stufen waren stark abgenutzt, hatten sich abgesenkt und wiesen Fehlstellen auf, einzelne Stufen waren lose und verschoben, es herrscht Stolper- und Verletzungsgefahr. Der Domvorplatz und auch die Treppe gehören der Stadt Fulda, nicht dem Bistum, wie viele Fuldaer irrtümlich glauben. Während Maurer, Polier und Steinmetz der Künzeller Firma Hartmann & Sohn an der Reparatur und Ausbesserung arbeiten, muss die Anlage komplett gesperrt bleiben. Eine nur teilweise Sperrung komme angesichts der umfangreichen Arbeiten nicht in Frage, erklärt die Magistratspressestelle, denn das würde die Bauzeiten noch erheblich ausdehnen. 

Zunächst müssen die Natursteinelemente, die Stufen, der Belag und Teile der angrenzender Pflasterfläche schonend demontiert werden. Zum Nachbau der fehlenden Teile werden sie in die Restaurierungswerkstatt transportiert. Das historische Profil wird nachgearbeitet und dem Bestand angepasst, die Abplatzungen an diversen Stufen werden mit Sandstein ergänzt. Fehlstellen werden schwalbenschwanzförmig ausgearbeitet und mit Naturstein-Vierungen ersetzt. Nach der Restaurierung der Stufen werden diese zurück zur Verwendungsstelle gebracht und zusammen mit der Bestandstreppe montiert. Zur Entwässerung musste eine Drainage gelegt werden. 

Nach Angaben der Stadt betragen die Kosten für die Treppensanierung rund 115.000 Euro, welche die Stadt allein trägt. Unterstützung seitens des Landes habe es durch eine kostenlose Expertise und Beratung durch das landeseigene Institut für Steinkonservierung gegeben. Die Bauarbeiten an der Anlage werden sich voraussichtlich noch bis Ende Oktober beziehungsweise Anfang November hinziehen. (ci)+++


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