Der Bauernmarkt in Oberelsbach - Fotos: privat

OBERELSBACH Wahre Genussmeile

Bauernmarkt in der Marktgemeinde: Vielfalt in Sachen Genuss aus der Rhön

08.10.18 - Als prämierter Genussort lag es für die Marktgemeinde in diesem Jahr nahe, den jährlichen Bauern- und Kunsthandwerkermarkt erstmals in Kooperation mit der Ökomodellregion Rhön anzubieten und bewusst auf die Vielfalt zu setzen, die Oberelsbach in Sachen Genuss zu bieten hat.

Schon im Vorfeld wurde der Rhöner Bauernmarkt als eine wahre Genussmeile angekündigt und das war nicht zu viel versprochen. Direktvermarkter, Landwirte, Metzger und  Bäcker sowie Schnappsbrenner und Bierbrauer präsentierten ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum. Das Wetter war so hervorragend, dass nicht nur die Stände rund um den Marktplatz und auf der Marktstraße dicht umlagert waren, sondern auch längeres Sitzen im Freien gut möglich war. Viele Besucher nutzten die Sonne und angenehmen Temperaturen zu einem Ausflug nach Oberelsbach.

Auch in der Elstalhalle gab es Gelegenheit zum geselligen Miteinander bei Kaffee und Kuchen und natürlich stellten auch hier Direktvermarkter und Kunsthandwerker aus der Rhön ihre Waren aus. Die Umweltbildungsstätte mit ihrem Angebot vervollständigte das Marktangebot.

Besonders beliebt waren die kulinarischen Köstlichkeiten, die einen kleinen Eindruck davon verschafften, warum Oberelsbach vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zu einem von insgesamt 100 bayerischen Genussorten gekürt wurde. Ochs am Spieß und Ginolfser Rinderbratwurst vom Gelben Frankenvieh sowie Ziegenfleisch-Burger sorgen für den besonderen Genuss. Als fleischlose Alternative locken Kartoffelspalten mit Kräuterdip.  Kaffee und selbstgebackene Kuchen sowie Apfelringe im Bierteig versüßen den Nachmittag.

Das gab es die Möglichkeit die Flocken für das Frühstücksmüsli selbst herzustellen, oder an einer Holzkuh das Melken zu lernen. In Fühlkisten gab es allerlei rund ums Schaf zu ertasten und im Streichelzoo waren echte Schafen und Ziegen und Rhönschäfer Josef Kolb und Ziegenzüchter Sven Breunig zu streicheln und zu füttern.

Wer mehr Informationen benötigte und sich intensiver für ein Thema rund um Ökolandbau, Ernährung, Wertschöpfung und Nachhaltige Entwicklung informieren wollte und auch persönliche Fragen hatte, der war bei den Experten in den Fachvorträgen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit genau richtig.  Nach der Eröffnung durch Bürgermeisterin Birgit Erb, die Oberelsbach als prämierten Genussort als Botschafter für den regionalen, gesunden und nachhaltigen Genuss sieht, und Landrat Thomas Habermann wurde es gleich konkret. „Was heißt hier Bio?“, Projektmanagerin Corinna Ullrich stellt die Ökomodellregion Rhön-Grabfeld vor. Sie ging den Fragen nach: Was spricht für Bio-Lebensmittel? Welchen Mehrwert haben diese? Wie  können Bio-Produkte erkannt werden? Und ist auch drin was drauf steht? Die Besucher waren aufgerufen gut aufzupassen, denn im Gewinnspiel winkte als Preis eine Übernachtung in der  Umweltbildungsstätte.

Um Ernährungstrends von Superfood und Trendlebensmitteln  ging es mit Dipl.oec.troph. Jacqueline Köhler vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung in Unterfranken. Nie gab es so viele Möglichkeiten, seine Ernährung zu  gestalten, wie heute. Und selten waren die Diskussionen rund ums Essen so kontrovers. Was „darf“ man überhaupt noch essen? Und was hat es mit den angesagten Superfoods auf sich, die die Supermärkte erobern? Der  Vortrag beleuchtete aktuelle Trends und warf einen Blick in die Zukunft.

Dem Thema „Regionale Wertschöpfung in der Rhön“ widmete sich Jennifer Rother von der Rhön GmbH mit „Nachhaltiger Entwicklung in der Rhön. Mit der Agenda 2030“ befasste sich Joachim Schneider von der Umweltbildungsstätte. Die Prinzipien dieser Agenda 2030 sind: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. 

Und schließlich bestand die Möglichkeit den Rhöner Bauerngarten zu bewundern, den Markus Henneberger, staatlich  geprüfter Techniker für Garten- und Landschaftsbau bei der Umweltbildungsstätte angelegt hat. Früher gehörte der Bauerngarten zu jedem Haus, heute ist er eine Besucherattraktion. Henneberger beantwortete gerne die Fragen rund um den Aufbau des Gartens und die heimischen Obst- und Gemüsesorten. (pm)+++


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