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Als Polizeibeamter kennt er alle Gesellschaftsschichten und möchte diesen Vorteil in der Politik für sich ausnutzen - Archivfoto: Nina Bastian

FULDA Landtagswahl 2018

Newcomer Thomas Hering (CDU) im Portrait: "Ich kenne die Nöte der Bürger"

17.10.18 - Der Fuldaer Thomas Hering ist ein echter Newcomer und somit erstmalig Landtags-Direktkandidat der Hessen-CDU. Er möchte die Nachfolge von Dr. Arnold Walter antreten und kandidiert im Wahlkreis Fulda I für den Landtag. Doch ganz so unbekannt ist der 47-Jährige dann doch nicht. "Die meisten Menschen kennen mich als Polizeibeamten" - und genau das sieht Hering als seinen Vorteil.

Thomas Hering ist ein absoluter Familienmensch: ...Foto: Privat

Der Vater von Lukas-Raffael, Fabian und Julian ist mit Sonja verheiratet und wohnte erst im Fuldaer Nordend und jetzt in Maberzell. Seit 1994 ist er Polizeivollzugsbeamter. "Aktuell bin ich jedoch freigestellt." Zuvor absolvierte er ein Vordiplom katholische Theologie am Priesterseminar in Fulda. "Familie ist für mich alles", erklärt der Landtagskandidat im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

Doch wie kommt er mit der Distanz zu seiner Familie klar, sollte er am 28. Oktober in den Landtag einziehen? "Ich betone die Position "Wahlkreisabgeordneter". Der Kontakt zu den Menschen, zu den Institutionen sowie zu den Firmen in der Region Fulda, werden weiterhin bestehen bleiben. Außerdem möchte ich meine drei Söhne, der Jüngste ist 14 Jahre alt, und meine Frau nicht lange verlassen." Trotzdem weiß er, dass er als Newcomer in Wiesbaden neue Kontakte knüpfen und diese pflegen muss. "Das wird mir leicht fallen, denn ich bin ein sehr kontaktfreudiger Mensch."

Hering bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung ...Archivfotos: O|N

Der 47-Jährige steht gerne auch selbst ...

Er hofft auf die Wähler im ...

Der Familienvater ist vor 30 Jahren in die CDU eingetreten und hat im Jahr 1999 den CDU Bezirk Nordend übernommen. "Als Wahlkreisabgeordneter für die Region Fulda im hessischen Landtag habe ich mich beworben, da ich gemerkt habe, es muss einen Umbruch geben." Als Polizeibeamter komme man in die unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft. "Ich habe die Nöte und Probleme unserer Bürger mitbekommen. Ich weiß, was die Menschen bewegt."

Wenn der 47-Jährige nicht Politik macht oder arbeitet, dann freut er sich auf den sportlichen Ausgleich. Daran ist aktuell jedoch nicht zu denken. "Der Wahlkampf bedeutet für mich Stress. Doch es ist ein positiver Stress." Er habe die große Organisation unterschätzt. "Ich gestalte meine Plakate mit, schreibe Pressemitteilungen und fahre zu Terminen. Ohne meine Familie würde ich das alles nicht schaffen", gibt er zu. Denn diese klebt auch abends vor dem Fernseher Papas Wahlkampfslogan auf Papier. Zudem würden ihm erfahrene Politiker aus der Region wie Dr. Walter Arnold zur Seite stehen. (Nina Bastian) +++


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