Der Rekordsommer 2018 ist längst passé - doch auch im November ist von winterlichen Temperaturen noch kein Anfang in Sicht. - Archivfotos: O|N - Heinrich Bauer

LAUTERBACH Am Wochenende ist Regen in Sicht

Nach Rekordsommer folgt Rekordherbst: Milde Temperaturen bis 16 Grad

06.11.18 - Der Rekordsommer 2018 ist längst passé - doch auch im November ist von winterlichen Temperaturen noch kein Anfang in Sicht. Es gibt also nicht nur einen Rekordsommer, sondern auch ein Rekordjahr 2018: Von Januar bis Oktober war es in Deutschland so warm gewesen wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 130 Jahren. Und der Trend geht weiter, denn auch in den nächsten Tagen gibt es milde Temperaturen. Die Winterjacke kann wohl noch etwas im Schrank hängen bleiben.

Archivfotos: O|N

"Anhaltender Hochdruckeinfluss hielt Tiefdruckgebiete weitgehend von Mitteleuropa fern und sorgte deutschlandweit für einen überaus sonnenscheinreichen und sehr warmen Oktober", heißt es von Seiten des deutschen Wetterdienstes (DWD). Lediglich zu Beginn der ersten sowie in der dritten Monatsdekade stellten sich auch mal herbstliche Temperaturen ein. "Meist gelangten jedoch mit südwestlicher Strömung ungewöhnlich warme und trockene Luftmassen zu uns." Nachteil der Wetterextremen: Die seit April anhaltende extreme Dürre verschärft sich weiter.

120 Sonnenstunden in Osthessen

Hessen war im Oktober die niederschlagärmste Region mit einer Menge von kaum 15 Liter pro Quadratmeter. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,6 Grad. "In der Nacht zum 16. gab es kleinräumige teils deutliche Temperaturunterschiede. Dies zeigte sich eindrucksvoll rund um den Vogelsberg. Während auf dem Hoherodskopf auf 743 Metern ein Minimum von 16 Grad datierte, wurde im 30 Kilometer entfernten Fulda-Horas auf 242 Metern lediglich 2 Grad registriert", teil der DWD mit.

Dennoch verwöhnte der Goldene Oktober mit über 120 Sonnenstunden die Osthessen und lockte sie bei Temperaturen bis zu 25 Grad nach draußen. "Der Oktober 2018 war einer der sonnenscheinreichsten seit Messbeginn 1951. An vielen Messstellen gab es in Deutschland neue Monatsrekorde. Die geringste Sonnenscheindauer meldete Osthessen und Westthüringen. Örtlich waren es nur rund 120 Stunden. Damit lag man aber immer noch deutlich über dem Soll."

Milde Temperaturen: Kein Ende in Sicht

Der November ist zwar noch jung, aber bisher auch sehr mild und trocken, ausgiebiger Regen ist erst am Wochenende wieder in Sicht. Bis zu 16 Grad warm soll es in den nächsten Tagen im Vogelsberg werden, die Aussichten für Fulda sehen bis Freitag genauso aus: sonnig, mild und trocken. (Luisa Diegel) +++


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