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Sicherheitsgewerbe in Hessen sucht händeringend Fachkräfte

05.12.18 - Das Sicherheitsgewerbe ist eine weitere Branche, die seit einigen Jahren boomt. Die Gründe dafür sind vielfältig – sie liegen beispielsweise in einem höheren Sicherheitsbedarf angesichts schärferer Vorschriften bei Veranstaltungen, aber auch in einem größeren Bedarf seitens von Unternehmen wie Discountern in großen Städten, die seit Jahren immer mehr Bevölkerungszuwachs erfahren. Wie eine Weiterbildung in diesem Bereich eine Zukunft sichern kann und welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Sicherheitsgewerbe mit attraktiver Bezahlung

Das Gewerbe um Sicherheit und Objektschutz ist eines, dass auch auf Grund des hohen Bedarfs eine attraktive Vergütung bietet. Dafür ist natürlich auch das besondere Risiko ausschlaggebend. So beträgt der Mindestlohn für die untersten Lohngruppen 10,00 Euro. Dies gilt laut einer Pressemitteilung des BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) ab dem 01.01.2019. Weiterhin werden gewerbetypische Sonderzulagen wie Nachtzuschlag oder Feiertagszuschlag gezahlt, wodurch die finanzielle Attraktivität weiter steigt. Doch trotz dieser Argumente entscheiden sich nach wie vor zu wenig Menschen für den Dienst in der Sicherheit bzw. im Objektschutz. Sichtbar wird das beispielsweise in Hessen, aber in anderen Bundesländern, die nach entsprechenden Fachkräften suchen.

Sicherheit und Objektschutz als Fachkraft

In die Sicherheitsbranche werden wie in vielen anderen Branchen auch Fachkräfte mir Vorausbildung gesucht. Wer sich gerade in einer die Karriere bedrohenden Lage befindet – beispielsweise, weil neue Innovationen den aktuellen Berufszweig einschränken – der kann überlegen, sich zu einer Fachkraft in der Sicherheit weiterzubilden. Die Weiterbildung Sicherheitsgewerbe ist bei vielen privaten Anbietern möglich. Auch bieten größere Sicherheitsfirmen in Kooperation Schulungen und Weiterbildungen an, oft mit Übernahmegarantien.

Wer gerade einen beruflichen Neuanfang wagen will oder muss, für den könnte das Wach- und Sicherheitsgewerbe genau das richtige sein. Das gilt insbesondere, wenn der aktuelle Beruf bereits etwas damit zu tun hat oder wenn privat bereits ein Teil der benötigten Kenntnisse vorliegen. Das ist beispielsweise bei aktiven Mitgliedschaften in Kampfsportvereinen der Fall. Ideal bzw. im eigentlichen Sinne einer Weiterbildung ist, bereits im Sicherheitsgewerbe tätig zu sein. Höhere Karrierestufen lassen sich in der Regel nur durch Weiterbildung erreichen.

Weiterbildung führt zu mehr Verantwortung

Wer eine Weiterbildung hinter sich hat und auf Grund dessen in eine höhere Position kommt, trägt auch automatisch mehr Verantwortung. Eine leitende Position beispielsweise sorgt automatisch dafür, dass der Inhaber dieser Position eine Verantwortung seinen Untergebenen gegenüber trägt. Natürlich geht damit auch eine Erhöhung der Gehaltsstufe einher – für viele ein ausschlaggebender Punkt für eine Weiterbildung.

Sicherheitsbranche: So sieht der Job aus

In der Wach- und Sicherheitsbranche gibt es viele verschiedene Jobs. Die meisten stellen sich einen Job als Security vor, beispielsweise bei Großveranstaltungen oder in Supermärkten – einfach, weil die Präsenz dort am größten ist. Doch tatsächlich gibt es sehr viele Jobs dahinter. Große Events beispielsweise müssen geplant, Gruppen koordiniert und einzelne Standorte geleitet werden. Auch die Vielfalt der Unternehmen wird auf Grund der Präsenz oft unterschätzt. Die B.I.G.-Gruppe ist zwar bekannt und groß, aber nur eines von vielen Unternehmen. So gibt es auch hier Familienunternehmen mit langer Tradition. Das zeigt ebenso, dass es sich hier um eine zukunftsträchtige Branche mit guten Karrierechancen handelt. (pm) +++


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