Der Vorstand der VR Bank freute sich auf den Gast des Abends, Gerlinde Kaltenbrunner - Fotos: Carina Jirsch

KÜNZELL Jahresauftakt der VR Bank Fulda

"Leidenschaft Achttausender" - Vortrag von Gerlinde Kaltenbrunner fasziniert

05.01.19 - Gerlinde Kaltenbrunner zählt zu den bekanntesten Bergsteigerinnen der Welt. Als erste Frau hat sie alle 14 Achttausender ohne Träger und ohne Sauerstoff bezwungen. Am Donnerstagabend begeisterte sie im Künzeller Gemeindezentrum beim Jahresauftakt der VR Bank Fulda mit ihrem Vortrag „Leidenschaft Achttausender – Wagnis, Rückzug, Erfolg“. Sie sorgte für atemberaubende und faszinierende Momente bei den rund 750 Gästen.

Vorstandssprecher Manfred Gerhard

Gerlinde Kaltenbrunner begeisterte

Doch zuvor gab Manfred Gerhard, Vorstandssprecher der VR Bank Fulda ein Resümee über das Wirtschaftsjahr 2018. "Wir leben in einer vom Wandel geprägten Zeit. 2018 war aus wirtschaftlicher Sicht sehr erfolgreich. Das größte Ereignis war für uns die Fusion mit der VR Bank Schlüchtern-Birstein", erklärt er. Der Slogan "Partner der Region" stehe für Verbundenheit gegenüber Kunden und Mitgliedern. Doch Vertrauen könne man sich nur verdienen. "Auch 2019 wird wieder ein spannendes Jahr voller Herausforderungen."

Im Anschluss folgte Gerlinde Kaltenbrunners Vortrag über die Besteigung des K2. Der zweithöchste Gipfel der Erde. Mit 23 Jahren stand sie auf ihrem ersten Achttausender – dem Broad Peak Vorgipfel in Pakistan. Nachdem sie 2003 mit dem Nanga Parbat ihren fünften Achttausender bezwungen hatte, wurde Gerlinde Kaltenbrunner Profibergsteigerin. Im August 2011 gelang ihr im vierten Anlauf die Besteigung des K2 – des letzten von ihr noch unbezwungenen Achttausenders.

Gerhard Bub (Förstina) und Manfred Helfrich ...

"Ich habe oft kurz vor dem Ziel aufgeben müssen, da eine gesunde Rückkehr immer an oberster Stelle stand. Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist einiges möglich", erklärt die 48-jährige. Bei ihrem Vortrag zeigte sie atemberaubende Bilder und Videos und sorgte so für Begeisterung und vor allem großer Bewunderung. Wichtig bei solchen mehrtägigen Expeditionen sei die Planung, Ernährung und das Training. "Das Entscheidet über Leben und Tod".

Harte Expedition mit vielen Rückschlägen

Von allen 14 Achttausendern war der K2 der letzte und schwerste den sie bestieg. "Beim ersten Versuch ist ein guter Freund von mir abgestürzt. Danach wollte ich nie wieder zum K2. Doch 2011 habe ich doch den Entschluss gefasst, den K2 noch einmal zu besteigen und den Gipfel zu erreichen." Daraufhin machte sie sich zusammen mit einem sechsköpfigen Team auf den Weg. "Doch auch da gab es viele Momente, wo wir dachten, wir schaffen es nicht. Wir hatten immer wieder Rückschläge, doch haben nicht aufgegeben." Während des Vortages spürte man regelrecht, wie viel Kraft und Mut diese Expedition gekostet haben musste.

Doch auch nach vielen Tagen Verzögerung, ausharren mit vier Personen im zwei-Personen Zelt und einigen Schneestürmen schaffte es Gerlindes Team. "Das Wichtigste ist die Willensstärke, die Hoffnung und das Vertrauen in die eigene Intuition. Dann kann man seine Ziele erreichen", so Kaltenbrunner. Und damit gab sie vielen auch eine große Motivation für die eigenen beruflichen und privaten Ziele in 2019. Auch wenn die wenigsten einen Achttausender besteigen wollen. (Moritz Pappert) +++


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