Die Stockhäuser brillieren mit Klassiker „Der keusche Lebemann“ - Fotos: Ingrid Fritz

HERBSTEIN Seit über 30 Jahren Theaterzeit

Stockhäuser brillieren mit Klassiker „Der keusche Lebemann“

06.01.19 - Jahreswechsel in Stockhausen bedeutet seit über 30 Jahren Theaterzeit. Das Highlight in Osthessen ist nicht mehr weg zu denken, zu groß ist der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Stockhäuser. In dieser Saison steht der Klassiker „Der keusche Lebemann“ v. Franz Arnold und Ernst Bach auf dem Programm. Die Premiere vor wenigen Tagen war furios und beeindruckend zugleich. Wieder einmal haben es die Stockhäuser unter der Regie von Christoph Kimpel verstanden, den Zuschauer nicht nur in ihren Bann zu ziehen und zu herzhaften Lachsalven hin zu reißen sondern ihn auch durch das extrem detailgetreue Bühnenbild und den Originalkostümen 97 Jahre zurück zu versetzen.

Der immer wieder gern auch von großen Bühnen gespielte und mehrfach verfilmte Klassiker wurde, Gott sei Dank, nicht in die heutige Zeit adaptiert sondern in der Originalzeit gespielt. Ralf Kaiser übertraf sich in der Titelrolle des naiven keuschen Lebemannes und war die 1a Besetzung. Seine Mimik und sein Spiel sind seit vielen Jahren beliebt. Ebenso Jürgen Kimpel und Romana Schwarz in der Rolle des durchtriebenen Großindustriellen Julius Seibold sowie seiner Tochter Gerty hoben sich spürbar nochmals heraus, waren sie doch eins zu eins souverän in ihrer Rolle.

Ein Genuss war es, auch allen weiteren Akteuren bei ihrem Spiel zu zu sehen: Annedore Schwarz als Gattin Seibold`s, Sebastian Wahl als Berliner Beau mit Beruf Sohn, Daniel Fritz als eifersüchtiger Gatte des Kinostars Ria Ray (Beate Eidmann), den beiden überzogenen Freundinnen von Gerty mit Sprachfehler, Nadine Borrmann und Marina Lang sowie dem Dienstmädchen Lisa-Marie Eidmann. Der Regisseur Christoph Kimpel spielte originalgetreu den Droschkenkutscher mit ostpreußischem Dialekt.

Genussvoll war mit zu erleben, wie sich schon zu  damaliger Zeit eine Hype um einen Star bilden konnte und wie die jungen Leute darauf eingegangen sind beziehungsweise wie schnell sie, Gerüchten und Medien zufolge, ihre Meinung wieder änderten - kein Unterschied zu heute. Insgesamt ein Spiel auf hohem Niveau, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Vorstellungen sind noch am: 11.01.2019 und am 12.01.2019 jew. um 19.30 Uhr sowie am 06.01.2019 um 18 Uhr  in der Altefeldhalle Stockhausen. Rest-Tickets sind noch erhältlich bei der Volksbank eG Stockhausen TEL 06647/471 sowie bei Sanitär Heizung Fritz in Stockhausen TEL 06647/919191 bzw. an der Abendkasse. (pm)+++


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