Wohin mit ihm, wenn der Baum nadelt? - Symbolbild

FULDA Müllabfuhr nimmt sie nicht mit

Wohin mit dem alten Weihnachtsbaum? - Wertstoffhof oder Biotonne

09.01.19 - Wohin mit dem nicht mehr ansehnlichen Weihnachtsbaum? Am Dreikönigstag, dem 6. Januar, ist die Weihnachtszeit endgültig vorbei und der Baum muss raus. Immerhin 29,8 Millionen Christbäume haben sich die Deutschen im letzten Jahr angeschafft - und nur ganz wenige davon haben Wurzeln und können in den Garten gepflanzt werden. Wenn jede Kugel und Kerze und auch das letzte Restchen Lametta von den Zweigen entfernt wurde, bietet der letztes Jahr noch so prachtvolle Baum inzwischen einen eher erbärmlichen Anblick. Also schnell raus damit.

Doch ganz so einfach, wie man glauben könnte, ist es nicht: einfach in die Mülltonne werfen, geht nicht! In der Stadt Fulda und auch in den übrigen Gemeinden des Landkreises Fulda werden keine Weihnachtsbäume durch die kommunale Müllabfuhr abgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fulda haben aber stattdessen die Gelegenheit, die abgeschmückten Bäume am städtischen Wertstoffhof in der Weimarer Straße oder am öffentlichen Reisigsammelplatz in Maberzell, (In der Straße Zum Sportplatz) abzugeben. Gebühren für diese einmal jährliche Sonderentsorgung fallen laut Magistratspressestelle dafür aber nicht an.

Wem dieser Weg zu weit ist, muss zuerst zur Säge oder dem Beil greifen. Nach der Zerkleinerung darf das Stück Natur durchaus in die Biotonne. Doch das Kleinhacken ist Voraussetzung: Bäume, die einfach neben die Tonne gestellt werden, können von den Entsorgungsbetrieben nicht mitgenommen werden und bleiben stehen. Für die Beseitigung von Weihnachtsbäumen, die von Mietern einfach vors Haus gestellt wurden, ist der nach der Fuldaer Straßenreinigungssatzung zur Straßenreinigung Verpflichtete - in den meisten Fällen also der Grundstückseigentümer - verantwortlich.

Die Zweige des Baumes kann man gut zum Abdecken von empfindlichen Pflanzen und Beeten benutzen oder auf dem Grab auslegen. Wer einen Kamin, Kachelofen oder Holzfeuerofen besitzt, kann den zerkleinerten Tannenbaum auch verbrennen. Vorher sollte man sich sicherheitshalber beim zuständigen Schornsteinfeger erkundigen, ob der Ofen und die Abzugsrohre auch für die Verbrennung des Holzes geeignet sind.

In einigen Stadtteilen Fuldas werden Weihnachtsbäume von Vereinen oder Kirchenpfarreien für das Hutzelfeuer gesammelt. Das findet alljährlich am ersten Sonntag nach Aschermittwoch statt. Dann gehen die gut durchgetrockneten Christbäume auf großen Stapeln in Flammen auf und sollen dem Frühling auf die Sprünge helfen. Neubürger können sich bei den Ortvorsteherinnen oder Ortsvorstehern nach der Sammlung erkundigen oder die Nachbarn fragen.

In anderen Regionen Osthessens werden die Weihnachtsbäume bereits am Wochenende etwa von Jugendfeuerwehren eingesammelt und abends bieten sie Hutrzelfeuer-Veranstaltungen an - beispielsweise am Samstag in Heringen (Werra), Niederaula oder Romrod (einsammeln der Weihnachtsbäume). (Carla Ihle-Becker)+++


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