Steigende Kundenbesuche im Geschäftsjahr 2018 - Foto: privat

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Mehr Bio, mehr Umsatz: Tegut will 2019 weiter expandieren

14.01.19 - Der Lebensmitteleinzelhändler Tegut hat im Geschäftsjahr 2018 rund 2 Prozent mehr Kundenbesuche verzeichnet als im Vorjahr, und das bei in Summe gleichbleibender Verkaufsfläche. Der Netto-Umsatz der Tegut-Gruppe ist um 2,7 Prozent auf 1,035 Mrd. Euro gestiegen (2017: 1,008 Mrd. Euro). Gewachsen ist ebenso der Anteil von Bio-Lebensmitteln und Produkten am Gesamtumsatz, und zwar von 25,4 Prozent auf 26,0 Prozent. Mehr verkauft wurden bei Tegut auch fair gehandelte Produkte und Lebensmittel aus regionalem Anbau.

Das erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung: „Unsere Strategie, den Verbrauchern gute Lebensmittel mit Fokus auf Frische, Bio und Regionalität anzubieten, hat auf unsere Ziele für 2018 erfolgreich eingezahlt. Es zeigt auch, dass wir mit unserem Kurs für nachhaltiges Wirtschaften und Wachsen auf dem richtigen Weg sind. „Mit diesem Konzept wollen wir auch in Zukunft weiter Impulse im Handel setzen,“ erklärt Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet.

Energieeffizienz und weniger Verpackungen
Zur Vermeidung von Verpackungsmüll hat Tegut als erster Händler in Deutschland 2018 den verpackungsfreien Einkauf an seinen Bedientheken eingeführt. Kunden können für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Antipasti eigene Behälter mitbringen, die vom Fachpersonal befüllt werden, und so auf Einwegplastikverpackungen verzichten. Im Obst & Gemüse-Sortiment wurden laufend Verpackungen von Plastik auf Recyclingpapier umgestellt und umweltfreundliche Mehrwegbeutel eingeführt. „Mit dem ressourcenschonenden und nachhaltigen Einsatz von Verpackungen sowie dem sinnvollen Verzicht auf überflüssige Verpackungen beschäftigen wir uns konsequent weiter“, bekräftigt Gutberlet. Tegut zählt zu den Spitzenreitern von zwölf deutschen Supermarktketten, was den energieeffizienten und sparsamen Umgang mit Strom auf der Verkaufsfläche angeht. 

Umsatzplus der Backstationen mit herzberger Backwaren
Positiv entwickelt hat sich im vergangenen Jahr auch die herzberger Bäckerei, die 2017 wieder in die Tegut Gruppe integriert wurde. Die Qualitätsbäckerei ist eine weitere Besonderheit des hessischen Lebensmitteleinzelhändlers, der einen Großteil seiner BioBackwaren am Standort Fulda in der eigenen ‚Hofbäckerei‘ herstellen lässt: zu 100 Prozent mit hochwertigem Bio-Mehl in Naturland- und Demeter-Qualität und Wasser aus eigener Quelle. Brote, Brötchen und Backwaren werden tagesfrisch mit einer speziellen Frischbrot-Logistik in die Märkte geliefert. Die Entwicklung der Backstationen in den Tegut Märkten hat im Jahr 2018 ein Umsatzplus von 8,3 Prozent erzielt. 

Weichen auf weitere Expansion gestellt
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden sechs Märkte neu eröffnet: in Frankfurt, Mainz, Fellbach-Schmieden, Weimar, Stuttgart und Waiblingen. Sechs kleinere Märkte und Lädchen wurden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit geschlossen. Die Anzahl der Tegut Märkte lag zum Ende des Jahres 2018 bei 273, was der Filialanzahl des Vorjahres entspricht. „Wir wollen in 2019 weiter wachsen und setzen unseren Expansionskurs mit Fokus auf die südlichen Bundesländer fort“, bekräftigt Thomas Gutberlet. Für dieses Jahr plant Tegut acht Neueröffnungen.

Zusammenarbeit mit Amazon
Im Rahmen seiner E-Commerce-Strategie setzt Tegut die Zusammenarbeit mit Amazon fort: an Amazon liefert Tegut rund 5.200 Artikel, davon 2.000 Bio-Lebensmittel. (pm) +++


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