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BAD SODEN-SALMÜNSTER Vier Salmünsterer Peresönlichkeiten geehrt

Sängerbund-Präsident Claus-Peter Blaschke referiert über das Ehrenamt

28.01.19 - Beim Neujahrsempfang der Vereinsgemeinschaft Salmünster hat Vorsitzender Burkhard Kornherr die Gründungsmitglieder Manfred Kleinert, Gerhard Schremmer, Manfred Wolf und den ersten Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft, Winfried Ottmann, ausgezeichnet. Die Geehrten hätten ihre Vereine geprägt und stellten damit auch ein Stück das Gesicht von Salmünster dar.

Brandmeister Manfred Kleinert sei ein Feuerwehrmann durch und durch und stehe der Freiwilligen Feuerwehr Salmünster seit 35 Jahren vor, hob Kornherr in seiner Laudatio hervor. In der Vereinsgemeinschaft habe er nach der Gründung das Amt des Kassierers ausgeübt.

Gerhard Schremmer verkörpere den Fußball in Salmünster nach innen und nach außen. Seine fußballerischen Fähigkeiten ließen die Fans entzücken. Gerhard Schremmer sei von 1984 bis 1999 Vorsitzender der 13er gewesen. Das politische Spiel habe er ebenfalls beherrscht und sei 14 Jahre Ortsvorsteher gewesen.

Manfred Wolf habe 43 Jahre lang aktiv beim Musikverein Salmünster Trompete gespielt und von 1976 bis 1987 Vorstandsarbeit im Verein und fünf Jahre im Landesmusikverband geleistet. Seine langjährige Mitgliedschaft im Kern'schen Männerchor, im Vogel- und Naturschutzverein und im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge drückten seine Verbundenheit zu Salmünster und seinen Vereinen aus. „Seine offene, zugängliche und sachliche Art hat dem Musikfreund viele Freunde und viel Anerkennung eingebracht“, betonte Burkhard Kornherr.

Winfried Ottmann sei seit über 35 Jahren Vorsitzender des Turnvereins. „Bei seinem ehrenamtlichen Engagement hat er stets langen Atem bewiesen und beim TV Salmünster und im CDU-Stadtverband viel bewegt“, hob der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft hervor. Er habe mit zahlreichen guten Mitstreitern eine Gymnastikhalle gebaut, ein Sportstudio und eine Kleinschwimmhalle unterhalten und den Sportkindergarten zu einem Aushängeschild in ganz Hessen entwickelt.Darüber hinaus habe er in den ersten Jahren die Vereinsgemeinschaft geführt.

Der vierte Neujahrsempfang stand unter dem Motto „Salmünster gibt’s nur einmal und ist einzigartig“. Dieses Motto solle die Vereinsarbeit begleiten und Ansporn für weitere gute Vereinsangebote und die Darstellung des Heimatortes Salmünster sein, betonte Kornherr. „Wir haben den Empfang ins Leben gerufen, weil wir die Zusammenarbeit untereinander fördern und mit Entscheidungsträgern in Politik, Gesellschaft, Organisationen und Institutionen im Dialog bleiben wollen.“

Gastredner Claus-Peter Blaschke führt seit zehn Jahren ehrenamtlich den hessischen Sängerbund und ist Vizepräsident des deutschen Sängerbundes. Der Fachanwalt für Familienrecht beleuchtete in seinem Vortrag das Ehrenamt im Verein im Wandel der Zeit und richtete dabei den Fokus auf den Chorgesang. „Früher war alles überschaubar. Da konnte man stundenlang im Vorstand darüber diskutieren, wie hoch ein Plakat hängen muss oder was beim Fest in die Erbsensuppe kommt. Die Anforderungen an das Ehrenamt haben sich stark verändert. Heute müssen die Verantwortlichen wegen des Haftungsrisikos Verordnungen akribisch durcharbeiten“, sagte Blaschke.

Ein Ehrenamtler arbeite verantwortungsvoll für andere. Daher solle man keine Ehrenämter annehmen, denen man nicht gewachsen sei. „Arbeit und Fortbildung ist wie im Beruf gefragt, außer dass man nichts dafür bekommt außer Kritik.“ Am Beispiel der Gesang- und Musikvereine hob der Präsident die einzigartige Kulturpflege in Europa hervor. 60 Millionen Deutsche besuchten jährlich 300 000 Chorkonzerte. Nehme man die Musikvereine hinzu, verdoppele sich die Zahl. Fazit: Im Vereinsleben würden soziale Unterschiede verdeckt und die sozialen Schichten durchgemischt. „Der Einsatz für die Gemeinschaft macht unheimlich Spaß – gestern, heute und morgen.“

Zuverlässig, freundlich und höflich: Bernd Juraschek erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen

Beim Neujahrsempfang der Vereinsgemeinschaft Salmünster hat Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann den langjährigen Vorsitzenden der Kern'schen Männerchöre, Bernd Juraschek, mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet. „Es müsste heute viel mehr Jugendliche geben, wie er war und auch immer noch ist“, betonte Ottmann. Bernd Juraschek sei mit 16 Jahren in den Männerchor eingetreten. Früher sei dies wegen der Satzung nicht möglich gewesen. Schon zwei Jahre später sei er als Beitragskassierer im erweiterten Vorstand aktiv geworden. Von 1999 bis 2019 habe er den Verein geführt und gehöre seit 2006 dem Vorstand des Sängerkreises Bergwinkel an.

„Für junge Menschen ist Bernd Juraschek ein Paradebeispiel“, würdigte der Kreisbeigeordnete die große Verbundenheit des 51-jährigen Kämmerers der Kurstadt zum Chorgesang. Er habe viele Chorreisen nach Europa und Amerika vorbereitet und sei auch künstlerisch unterwegs.

Sein weiteres großes Hobby sei die Kalligraphie. Er habe das Goldene Buch und die Ehrenplakette der Stadt gestaltet und das gemeinsame Vereinswappen der Städtepartnerschaft mit Guilherand-Granges entworfen. Er unterstütze den Heimat- und Geschichtsverein bei Entwürfen für Denkmalschilder und habe für die Ferienspiele ein Kindermalbuch gestaltet.

„Bernd Juraschek zeichnet sich durch seine zuverlässige, präzise, freundliche und höfliche Art aus. Die Belange und der Erhalt des Kern'schen Männerchores sind ihm ein wichtiges Anliegen.“ (kel) +++


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