Vedute der Stadt Fulda aus dem Mittelalter - Quelle: Stadtarchiv Fulda

FULDA Historischer Start ins Jubiläumsjahr

Vortragsreihe von Domdechant Professor Kathrein begeistert hunderte Zuhörer

08.02.19 - Die vierwöchige Vortragsreihe anlässlich des Fuldaer Stadtjubiläums „Im Zeichen des Kreuzes – 1275 Jahre Kirchen- und Stadtgeschichte“ ging am Mittwochabend zu Ende. Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein spannte an vier Abenden einen weiten Bogen von den „heiligen Anfängen“ bis zum erneuten Aufblühen der Kirche von Fulda im 19. Jahrhundert und bis zum Zweiten Vatikanum Mitte des 20. Jahrhunderts. Dabei kamen unzählige große Figuren der Kirchengeschichte zur Sprache, angefangen bei Bonifatius, Sturmius oder Hrabanus Maurus, ebenso wie die großen Fürstäbte bis hin zu Bischöfen des frühen 20. Jahrhunderts. Kathrein gelang es dabei, auch immer wieder lebendige und plastische Vorkommnisse in und um die fuldische Geschichte in den großen Zusammenhang der gesamtkirchlichen Entwicklung einzuordnen. 

Dr. Marco Bonacker vom Bonifatiushaus begrüßte ...Fotos: Erich Gutberlet

Dr. Werner Kathrein hielt vier profunde ...

An jedem Abend kamen über 150 Zuhörer in den vollbesetzten Großen Saal des Bonifatiushauses, darunter auch der emeritierte Bischof Heinz Josef Algermissen und der ehemalige Oberbürgermeister Gerhard Möller. Der stellvertretende Leiter der Erwachsenenbildung im Bistum Fulda, Dr. Marco Bonacker, der jeweils die Abende moderierte, zeigte sich zufrieden: „Die Menschen in Fulda lassen sich durch lebendig erzählte Geschichte begeistern und sind mit ihrer Stadt eng verbunden. Es ist wichtig, dass die katholische Erwachsenenbildung dieses Potential aufgreift und mit dieser Vortragsreihe ist das sehr gut gelungen!“

Prof. Kathrein schöpfte aus vielen direkten Quellen, thematisierte die Briefe des heiligen Bonifatius genauso wie die Notizen von Eugenio Pacelli als er, der spätere Papst Pius XII., noch Nuntius in Deutschland war. Der historisch nüchterne und zuweilen auch humorvolle Blick in die Zeitläufe der Kirche ließen heutige Probleme in einem neuen, weniger besorgenden Licht erstahlen. Am Schluss konnte Prof. Kathrein bei aller Zurückhaltung über Aussagen über die Zukunft doch festhalten: "Die geistige Kraft des Christentums muss kein Zeitalter fürchten." Von daher war der Blick zurück durchaus auch eine hoffnungsvolle Orientierung für die Gegenwart der Kirche. (pm) +++


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