- Archivfoto: O|N

FULDA Dennoch Fahrer mit 2,3 Promille gestoppt

Erneute Kontrollen auf hessens Autobahnen zeigen Wirkung

11.02.19 - Die Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs zeigen Wirkung. Auch am gestrigen Sonntagabend kontrollierte die osthessische Polizei mit Unterstützung von Einsatzkräften des Hessischen Bereitschaftspolizei aus Mühlheim am Main Lkw-Fahrer in Hinblick auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und ihrer Fahrtüchtigkeit. 

Insgesamt wurden 480 Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle hinsichtlich ihrer Fahrtauglichkeit kontrolliert. Bei den Präventionskontrollen wurden in mehreren Flächenpräsidien Lkw-Fahrer mit einem Wert der Atemalkoholkontrolle von 0,54 bis 2,3 Promille angetroffen. Hier wurde der Antritt zur Fahrt bis zur Fahrtauglichkeit mit geeigneten Mitteln unterbunden.

 Die Beamtinnen und Beamten führten bis 22:00 Uhr präventive Kontrollmaßnahmen auf verschiedenen Tank- und Rastanlagen sowie Parkplätzen durch. Viele Fahrer zeigten kooperativ und nahmen freiwillig das Angebot eines Atemalkoholtests an. Bei einem weißrussischen Sattelzugfahrer ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,1 Promille. Aufgrund dessen wurde dem Fahrer ein Fahrtantritt untersagt und sein Sattelzug vorsorglich an die Sicherungskette gelegt.

Auch ein ukrainischer Lastzugfahrer musste seine Pause am SVG-Autohof in Kirchheim länger einplanen, da das Alkoholmessgerätes einen Wert von 0,74 Promille anzeigte. Die Weiterfahrt wurde untersagt und vorsorglich die Dokumente des Fahrers bis zur Weiterfahrt sichergestellt. Bei zwei weiteren Lastzugfahrern aus der EU konnte ein geringfügiger Atemalkoholmesswert über 0,5 Promille festgestellt werden. Nach einer Wartezeit konnte aber die Weiterfahrt durch die Kontrollkräfte erlaubt werden.

Mit Ende des Sonntagsfahrverbot wurden ab 22:00 Uhr Lastzüge des gewerblichen Verkehrs aus dem fließenden Straßenverkehr herausgezogen und die Fahrer auf einen möglichen Alkohol- bzw. Drogenkonsum überprüft. Durchgeführte Atemalkoholtests zeigten bei den angehaltenen Lastzugfahrern keinen Alkoholkonsum oder überschrittenen die Promillewerte. Auch die Kontrolle bezüglich Drogenkonsums verlief bei den Fahrern negativ, so dass alle ihre Fahrt zeitnah fortsetzen konnten.

Bei Beendigung der Kontrollmaßnahmen am frühen Montagmorgen (02:00 Uhr) hatten die eingesetzten Beamten 105 Lastzüge kontrolliert. Bei den einzelnen Kontrollen waren unter anderem auch Verstöße gegen die Sozialvorschriften, Ladungssicherung und das Sonntagsfahrverbot festzustellen. Die kontrollierten Fahrer kamen aus dem gesamten EU-Gebiet sowie aus Dritt-staaten. (pm) +++


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