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Bad Hersfeld soll ICE-Halt bleiben, fordert die Stadtverordnetenversammlung geschlossen in einer Resolution. - Archivfotos: Stefanie Harth

BAD HERSFELD Stadtpolitiker begehren auf

"Drähte glühen lassen": Resolution zum Verbleib des ICE-Halts verabschiedet

08.03.19 - Bad Hersfeld soll ICE-Halt bleiben: darin ist sich die Stadtverordnetenversammlung einig. Wenige Tage vor dem nächsten Dialogforum zum geplanten Neubau der Schnellbahntrasse Fulda-Gerstungen hat das Gremium eine von den Sozialdemokraten initiierte Resolution verabschiedet.

„Die Bahn plant, und wir stehen daneben“, moniert SPD-Fraktionschef Karsten Vollmar. „Die Festspielstadt muss in Zukunft ICE-Haltestation bleiben: Lassen Sie uns gemeinsam ein klares Signal an die Verantwortlichen senden.“ Ein Wegfall des Haltepunkts sei für Pendler sowie für Bürger inakzeptabel. Sowohl Andrea Zietz (Grüne/NBL) als auch Frank Berg (FDP) fordern die Fraktionen auf, ihre Drähte nach Wiesbaden, Berlin und zur Bahn „glühen“ zu lassen.

Mit ihren beiden weiteren Anträgen haben die Genossen ebenfalls eine Punktlandung erzielt: Für die Ausarbeitung eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts, das sich auf Gutachten und Hessentags-Erfahrungen stützen soll, sprechen sich die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung einstimmig aus. Die große Mehrheit befürwortet zudem, dass Bäume als Ersatz für die beiden Lolls-Linden am Marktplatz, an denen sich Baumfrevler vergriffen hatten und die daraufhin „zwangsgefällt“ werden mussten, angepflanzt werden. Es könne nicht sein, dass ein Stück Natur an markanter Stelle – vermutlich für ein paar Quadratmeter mehr Festzelt – geopfert würde, heißt es aus den Reihen der SPD.

Ersatzbäume für die zwangsgefällten "Lolls-Linden" sollen ...

Auf dem Gelände der katholischen Kirche ...

Sicherheit genießt oberste Priorität: Der Bad ...

Dem Bau eines Pflegeheims im Bad Hersfelder Stadtteil Johannesberg steht nichts mehr im Weg. Die Korian-Gruppe darf auf dem Gelände der katholischen Kirche St. Wigbert eine viergeschossige Facheinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Verbindung mit Pflegebedarf (Comorbidität) errichten. Damit folgt das Stadtparlament der Empfehlung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt. Die knappe Entscheidung des hiesigen Ortsbeirats gegen die Einrichtung ist für das Gros der Stadtverordneten „nicht nachvollziehbar“.

Auf breite Zustimmung ist ein nunmehr „abgespeckter“ Antrag der CDU gestoßen: Nachdem Martin Nickl, der neue Leiter der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses ausgiebig erörtert hat, an welchen Stellen im Bad Hersfelder Stadtgebiet eine Video-Überwachung zur Steigerung der Sicherheit sinnvoll ist, beschränken die Christdemokraten die Installation von Kameras auf den Bahnhofsvorplatz. (Stefanie Harth) +++


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