Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU, rechts) beim Damai Lama (Bildmitte) - Fotos: Tenzin Choejor/Office Dalai Lama

DHARAMSALA Bundestagsabgeordneter in Indien

Michael Brand (CDU) beim Dalai Lama: "Die Welt darf Tibet nicht vergessen"

15.03.19 - Zum 60. Jahrestag des Tibet-Volksaufstands reiste der heimische Bundestagabgeordnete und menschenrechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundesregierung, Michael Brand (CDU) nach Indien und besuchte auf dessen Einladung vom Dalai Lama. "Dialog, Ausgleich und gegenseitiger Respekt - das war die Botschaft dieses außergewöhnlichen Menschen. Und die feste Überzeugung, dass sich letztlich die Freiheit durchsetzt. In jeder Hinsicht macht er einen fast jugendlichen Eindruck. Seine Weisheit beeindruckt, seine kindliche Fröhlichkeit ist einfach ansteckend. Wir haben auch aus vollem Herzen gelacht", beschreibt Brand sein Treffen mit dem Dalai Lama.

Rede des heimischen Bundestagsabgeordneten

Das geistliche Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger musste vor 60 Jahren aus Tibet in das benachbarte Indien flüchten. "Die Welt darf sich nicht an die brutale Unterdrückung in Tibet gewöhnen - das wäre Verrat an unseren Werten und würde in Peking Geschmack auf noch mehr machen. In Tibet begann die systematische Repression und hat sich in China inzwischen mit High-Tech-Überwachung wie ein Krebsgeschwür gegen die Minderheit der Uiguren ausbreitet. In Tibet droht die Auslöschung einer einzigartigen Kultur und der friedliche Widerstand verdient schon länger mehr Unterstützung. Auch Deutschland ist hier mehr gefordert. Als starke Wirtschaftsnation haben wir mehr Möglichkeiten, auch mehr Verantwortung. Wir dürfen uns nicht größer, aber auch nicht kleiner machen als wir sind", sagte Brand bei der Gedenkveranstaltung in Dharamsala. 
Was fordern Sie konkret von China?

Die legitimen Rechte der Tibeter müssten endlich anerkannt werden, der notwendige Dialog mit den legitimen Vertretern des tibetischen Volkes dürfe nicht länger blockiert werden. China müsse begreifen, was die Welt schon lange sieht: "Der Protest der Tibeter, ihre brutale Unterdrückung, die Verzweiflung der Menschen, die weltweit registrierten Aufschreie der Mönche - das sind Fanale, die man nicht übersehen und auch nicht unterdrücken kann. Peking geht es schon lange nicht mehr allein um ökonomische oder militärische Dominanz. Immer aggressiver wird das freiheitliche System des Westens herausgefordert. Naivität wäre hier gefährlich", wird Brand in einem Interview der Bundestagsfraktion zitiert. (hhb / pm) +++


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